Gemüsepfanne

 
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Ein Rezept für die Zubereitung einer Gemüsepfanne

Eine Gemüsepfanne mit Joghurt und Feta-Käse (4 Portionen) ist ein leckeres vegetarisches Gericht. Dazu passt ein Lemberger.

ZutatenZubereitung
1 Zucchini
½ Aubergine
250 g Kürbis
1 große Kartoffel
1 große Karotte
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stange Sellerie
1 TL Ras el-Hanout
1 Handvoll Rucola
3 Stengel Petersilie
80 g griechischer Joghurt
6 Minzeblätter
50 g Feta Käse
Zwiebel in dünne Halbringe schneiden und in Olivenöl bei mittlerer Hitze andünsten bis sie weich und süß sind. Gehackten Knoblauch und Kartoffelwürfel dazugeben und 10 Minuten mit Deckel dünsten. Kürbiswürfel, Möhrenwürfel und in Scheiben geschnittenen Sellerie dazugeben und weitere 10 Minuten zugedeckt dünsten. Wenn´s zu trocken wird, etwas Geflügelfond zugeben.

Auberginen- und Zucchiniwürfel zugeben, aber nicht unterrühren. Hitze hoch, so dass die “harten” Gemüse etwas Farbe bekommen, dauert ca. 10 Minuten. Grob geschnittene Rauke und Petersilie unterheben. Abschmecken mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Ras el-Hanout. Mit etwas Salzbutter glacieren.

Bevor ich´s vergesse, die Gemüse in nicht zu feine Würfel schneiden, leicht salzen und vor dem Kochen 15 Minuten stehen lassen.

Einen Dip aus griechischem Sahne-Joghurt und gehackter Minze anrühren, abschmecken mit Salz, Pfeffer und Berbere (Gewürzmischung vom Ingo Holland, passt zu Grünzeugs wie die Faust auf´s Auge).
Alles zusammen anrichten. Mit Feta und gerösteten Kürbiskernen bestreuen.
Gemüsepfanne mit Joghurt  und Feta-Käse


Anmerkung:
Keine

Gemüse

Gemüse ist ein Sammelbegriff für essbare Pflanzenteile wild wachsender oder in Kultur genommener Pflanzen. Meist handelt es sich um Blätter, Knollen, Stängel oder Wurzeln von ein- oder zweijährigen krautigen Pflanzen, die roh, gekocht oder konserviert genossen werden.

Im Gegensatz zu Pflanzen oder Pflanzenteilen, die vor allem wegen ihrer Reservestoffe (Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette) genutzt werden und deshalb die Grundkost in der Ernährung des Menschen darstellen, wird Gemüse vor allem wegen seines Gehalts an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen als Beikost verzehrt.

Gemüse ist geschmacksgebend und kalorienarm. Zudem hat Gemüse aufgrund seines hohen Gehalts an Ballaststoffen eine wichtige Funktion für die Verdauung.

Trockene Samen wie Erbsen oder Linsen und Getreidekörner zählen nicht zum Gemüse.

Ras el-Hanout

Ras el-Hanout ist eine Gewürzmischung, die im Maghreb (Nordafrika) ihren Ursprung hat und für zahlreiche Speisen genutzt wird. Ras el Hanout verfeinert Couscous, Bulgur und Reis, aber auch Lamm, Fisch und Gemüse und viele andere Gerichte aus der nordafrikanischen Küche. Es ist auch das typische Gewürz für Schmorgerichte aus der Tajine (Schmorgefäß).

Je nach Rezept besteht Ras el Hanout aus bis zu 30 verschiedenen, gemahlenen Gewürzen, die scharfe, würzige, süße und bittere Aromen vereinen. So verleihen Zimt, Kardamom und getrocknete Rosenknospen, die vor allem in Marokko und Tunesien beigemengt werden, wo die Mischung weniger scharf ist, eine blumige Note, während Chili und Ingwer für Schärfe sorgen. Kreuzkümmel und Piment ergänzen die würzige Note, Anis und Nelken die süße.

Ras el Hanout bedeutet frei übersetzt so viel wie „das Beste des Ladens“ oder „Chef des Ladens“. Vermutlich ist die Zubereitung so kompliziert, dass nur jemand mit viel Erfahrung diese Gewürzkomposition herstellen kann. Darüber hinaus wird je nach Region Ras el Hanout unterschiedlich zusammengesetzt. So manche Familie hat ihr eigenes Rezept, das von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Joghurt

Der in der türkischen Küche verwendete Süzme Yoğurt wird traditionell durch das „Abtropfenlassen“ normalen Joghurts in einem Sieb (türkisch süzgeç) oder einem Baumwolltuch hergestellt. Der auf diese Weise entwässerte Joghurt ist fester und cremiger. Mit einem Fettanteil von 10 Prozent entspricht er einem Sahnejoghurt. Er wird ausdrücklich ohne Zusatz von Gelatine verkauft.

Ähnlich wird der griechische Joghurt (strangistó giaoúrti – etwa: abgehangener Joghurt) hergestellt. Durch das längere Abtropfen der Molke wird einerseits ca. viermal so viel Milch benötigt, auf der anderen Seite neben einem Fettanteil von ca. 10 % auch ein höherer Eiweißanteil erreicht.
Nicht in Griechenland hergestellter Joghurt darf in der EU nicht als „griechischer Joghurt“ vermarktet werden, sondern nur als „Joghurt (nach) griechischer Art“ o. ä.