Nizza Salat

 
RezepteRezepte

Ein Rezept für die Zubereitung von Nizza Salat

Nizza Salat (4 Portionen) ist ein schmackhafter sommerlicher Salat. Dazu passt Baguette und ein leichter Weißwein.

ZutatenZubereitung
175 g Prinzess-Bohnen
4 klein. Festkochende Kartoffeln
Bohnen in reichlich Salzwasser garen, sofort in Eiswasser abschrecken, abtropfen. Kartoffeln in Salzwasser kochen, abschrecken, schälen. Erst unmittelbar vorm Servieren vierteln.
1 Angedrückte Knoblauchzehe
6 Essl. Olivenöl (Champions-League)
3 Essl. Rotweinessig
1 Kopfsalat, geputzt, zerpflückt
1 Grüne Paprika in Streifen
8 Anchovisfilets (abgegossen, gewässert)
100 g kl. Schwarze Oliven
4 Reife Tomaten, geviertelt
4 Hart gekochte Eier, geviertelt
340 g Thunfisch (der politisch korrekte!)
Eine Salatschüssel mit Knoblauch ausreiben. Essig und 4 EL Öl in der Schüssel verklöppeln, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Bohnen, Kartoffeln, Salat, Paprika, Oliven und Tomaten in der Schüssel durchmischen. Auf eisgekühlte Teller geben und mit Ei, Thunfisch und Anchovis garnieren. Restliches Olivenöl drüberträufeln. Bei Bedarf mit frischen, gehacktem Basilikum bestreuen.
Nizza Salat mit Bohnen und Kartoffeln

Die Zutaten-Mengen muss genau einhalten, sonst kommt der Nizza Salat aus dem Gleichgewicht.


Anmerkung:
Bei diesen Klassikern gibt es 1000 “einzig wahre” Rezepte. Beim Nicoise geht´s hauptsächlich um die Frage, was reingehört bzw. was nicht. Die Variante von Tony: mit Kartoffeln, mit Bohnen, keine Zwiebeln, grüne Paprika, keine rote!

Salade niçoise

Der Name Salade niçoise (auch Nizza-Salat oder Nizzaer Salat) bezeichnet einen Salat, der allgemein der provenzalischen Küche und der Region um Nizza zugerechnet wird. Die wörtliche Übersetzung von "le Niçois | la Niçoise" lautet: der Bewohner | die Bewohnerin der Stadt Nizza.
Die Bezeichnung ist erstmals für das Jahr 1893 belegt, und zwar in der Zeitschrift L'Art culinaire. A la niçoise ist in der französischen Küche seit 1884 als Bezeichnung einer Garnitur bekannt, die Tomaten enthält sowie meistens auch Oliven oder Sardellen. Eines der ältesten bekannten Rezepte stammt von Küchenchef Auguste Escoffier, der 1903 in seinem Guide culinaire als Zutaten grüne Bohnen, Kartoffeln, Tomaten, Kapern, Oliven und Sardellenfilets angibt.
Ein Rezept aus dem Jahr 1900 des Almanach Hachette verwendet Tomaten, Artischocken, Kartoffeln und grüne Bohnen.