Panko

 
Rezepte

Panko-Brösel

Panko Brösel („Brotmehl“) oder Panko-Mehl ist ein aus der japanischen Küche stammendes Paniermehl aus Brotkrumen.

Es ist ist eine Art von flockigen Brotkrumen, die in der japanischen Küche als knusprige Hülle für frittierte Lebensmittel, wie z.B. Tonkatsu, verwendet wird. Panko wird aus Brot hergestellt, das mit Hilfe von elektrischem Strom gebacken wird, wodurch ein Brot ohne Kruste entsteht, das dann zu feinen Krümelsplittern zermahlen wird. Es hat eine knusprigere, luftigere Textur als die meisten Arten von Panade, die in der westlichen Küche zu finden sind, und widersteht beim Frittieren der Aufnahme von Öl oder Fett, was zu einer leichteren Beschichtung führt. Außerhalb Japans wird seine Verwendung sowohl in asiatischen als auch in nicht-asiatischen Gerichten immer beliebter. Es wird häufig bei Meeresfrüchten verwendet und ist häufig auf asiatischen Märkten, in Spezialgeschäften und zunehmend in vielen großen Supermärkten erhältlich.

Panko wird weltweit hergestellt, insbesondere in asiatischen Ländern, darunter Japan, Korea, Malaysia, Thailand, China und Vietnam.

Etymologie

Die Japaner lernten das Brotbacken zuerst von den Europäern. Das Wort Panko leitet sich von pan ab, dem japanischen Wort für Brot (abgeleitet vom portugiesischen Wort "pão" und dem spanischen Wort "pan" für Brot), und -ko, einem japanischen Suffix, das "Mehl", "Überzug", "Krume" oder "Pulver" angibt (wie in komeko, "Reispulver", sobako, "Buchweizenmehl", und komugiko, "Weizenmehl").

Anmerkung:
Panko eigenet sich auch gut um Spargel zu panieren. Den Spargel einige Minuten leicht dünsten (darf zu weich werden).
Etwa 50 ml Sahne leicht anschlagen und mit den 2 Eiern verquirlen. Eine Chilischote halbieren, entkernen, auswaschen, trocken tupfen und die Schote fein würfeln. Mit 150 Gramm Pankobröseln leicht mischen.

Die Spargelstangen zuerst in etwas Mehl wenden, durch ein verschlagenes Ei ziehen und in den Pankobröseln wenden. In dem 160 bis 170 Grad heißem Fett die panierten Spargelstangen goldgelb ausbacken, auf Küchenpapier abtropfen lassen und leicht salzen.