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Du solltest das ernst nehmen.
Jedenfalls, wenn du ein Profi bist.
Dann ist das kein Spass.
Dann ist das richtige Knochenarbeit.
7 Orte, 23 Gastgeberwinzer.
Jeder noch um die 5 Gastweingüter.
Alle mindestens 5 Weine im Angebot. Ergibt ungefähr 21.547 Weine, die du probieren kannst.
Wenn du´n Profi bist.
Aber schön ausspucken, dat gute Zeugs, sonst biste nach drei Stationen hackedicht.
Trotz der homöopathischen Dosen, die sir dir einschenken.

Du als Profi brauchst nicht mehr. 0,0001 Liter reichen dir um sehen, riechen, schmecken, spucken, Notizenmachen und klugschwätzen zu können.
Dann schnell weiterhetzen zum nächsten Shuttlebus und ab in den nächsten Ort.
Wie gesagt, ist kein Spaß!
Könnte ich auch so machen. Jedenfalls so tun als ob. Als ob ich ein Profi bin.
Schwätzen kann ich jedenfalls gut. Das merkt keiner.

Könnte ich, will ich aber nicht.
Ich will ein Traumwochenende.
Mit Unterkunft in Brauneberg.

Beim Goswin Krantz. Früh genug bei Sven klargemacht.
Ich will diese wunderschöne Landschaft genießen.

Indem ich laufe, nicht Shuttle fahre.

Übern Moselsteig. Von Brauneberg zurück nach Mülheim.

Dann über Osann-Monzel nach Piesport.
Zwischendurch die Füsse in die Mosel halten.
Und dann will ich Wein. Genießen.
Nicht überall.

Nur da, wo´s schön ist.

Hier kannste nämlich trinken was du willst.

Du wirst keinen schlechten Wein finden!
Auch nicht von jedem alles.
Heute nur das, was ich mir normalerweise auch kaufen könnte und wollte.
Ab und zu auch mal einen richtigen Knaller,

aber nicht übertreiben.
Schön kalt soll er sein, auch bei diesem Kaiserwetter.
Kriegen nicht alle hin. Warmen Wein kann ich nicht beurteilen. Bin halt kein Profi.
Und ein richtiger Schluck soll im Glas sein. Sonst schmeck ich rein garnix.
Weil ich kein Profi bin.
Fast alle haben dafür Verständnis.
Einige besondere Stationen hab ich mir aber auch eingeplant.
Schön, wenn bis zm Ende der Veranstaltung der Wunsch-Wein noch da ist.

So genieße ich Mythos Mosel.
So klappts auch bei mir Anfänger.
Ganz viele neue Eindrücke, Blicke, Menschen, Weine.
Zwei Entdeckungen,

die ich mir direkt mitnehme.

Wir seh´n uns zwanzichachtzehn…

Bourdain macht´s mit Lamm.
Claudio drüben bei den anonymen Köchen auch.
Ich nicht. Ich machs mit Reh.
Eine Unterhaxe und ein Stückchen Schulter.
Wenn ihr genau hinguckt seht ihrˋs.
Blattschuß.

Möhre, Lauch, Sellerie, Zwiebel, schwarzer und normaler Knoblauch, Pimentblätter, Lorbeeblätter und Wacholderbeeren zum gewürzten Reh in den Bräter.
Je eine Tasse Spätburgunder und Olivenöl angießen und den Topf mit Teig (1,5 Tassen Mehl, knapp eine Tasse Wasser) versiegeln.
Sieben Stunden bei 140 Grad im Ofen vergessen. Grosses Kino, ich schwör!

Riesensauerei! Hält aber astrein den Geschmack im Topf.

Platterbsen, Geiles Zeugs. Lest das bei Claudio nach!

Dazu Gnocchi. Deine Pasta-Friemelei ist mir heute zu anstrengend, Claudio.

Fleisch vom Knochen piddeln, Sosse einkochen, servieren.
Was für ein Essen!

In Schön!

Manchmal krieg ich dat dann doch hin.
Lecker Essen in Schön.
Ohne mir die Finger zu brechen und ohne Kreislaufkollaps.
Du musst nur die Teller knallheiß vorglühen.
Ist wichtig! Ansonsten ist das Essen kalt, bevor du Plating-Dilettant feddich bist.
Der Lachs hat ja auch nur Badewasser-Temperatur. Alles nicht so einfach!
Irgendwann! Irgendwann kauf ich mir mal so ein Wärmebrücken-Teil, Bruder, glaub´ mir!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Im Ofen pochierter Lachs mit Frühlingsgemüse
Kategorien: Hauptgericht
Menge: 4 Personen

4 Stücke Filet vom Lachs
1 Zweig Thymian
Frühlingsgemüse nach Belieben
4 Stangen Grüner und weißer Spargel
1 Junge Karotte
100 Gramm Junge Erbsen in der Schote
1 klein. Gartengurke
1/2 Kopf Blumenkohl
Frühlingskräuter wie Dill, Kerbel, Kresse
4 Radieschen mit Grün

============================ QUELLE ============================
— Erfasst *RK* 01.05.2017 von
— Claus Schlemmer

Einen Porzellanteller mit Butter bestreichen und leicht einsalzen.
Lachs darauf geben. Thymian zupfen und auf den Lachsstücken
verteilen. Den Teller mit einer Frischhaltefolie straff abdecken.

Einen Backofen auf zirka 80 °C Umluft vorheizen und Lachs für etwa
20 Minuten darin garen lassen. Der Lachs ist fertig, wenn er noch
glasig ist und auf leichten Druck nachgibt.

Spargel und Karotte schälen, Erbsen pulen. Karotte und Gurke auf der
Aufschnittmaschine in feine längliche Scheiben, Blumenkohl in
Röschen schneiden. Gemüse in Salzwasser bissfest blanchieren. Die
Radieschenblätter in brauner Butter schwenken. Kräuter waschen, fein
zupfen. Frühlingsgemüse in einer Vinaigrette aus feinem Pflanzenöl,
Salz, Zucker und Weißweinessig marinieren, auf einem Teller
arrangieren, den Lachs draufgeben und mit etwas Fleur de Sel
nachwürzen.

=====

Euch Metzger meine ich!
Ich will eine heimische Variante.
Muss aber alles drin sein. Aber von hier!
Okay, Paprika könnt ihr aus Spanien einfliegen lassen.
Aber sonst alles von hier.
Knoblauch, Schweinefleisch, Gewürze.
Ich will eine Chorizo vom Mittelrhein.
So ein richtig fettes Teil.
Das muss beim Braten schön rauslaufen.
Und damit dann alles würzen.
Knoblauch, Paprika, Salz, Pfeffer und was sonst alles noch da drin ist.

Dann würde ich das hier nochmal machen.

Chorizo-Süßkartoffel-Pfanne

Süßkartoffelwürfel 5 Minuten blanchieren. Mit roten Zwiebeln und Chorizo in etwas Olivenöl kräftig braten bis alles braun und knusprig und der Wurstgeschmack sich übertragen hat. Am Schluß dann Rauke und Radicchiostreifen kurz unterheben. Bitter macht lustig!
Geröstete Pinienkerne drüber und mit Ziegenfeta bestreuen und mit allerbestem Zitronen-Olivenöl (vom Florian Kurz. Von hier!)beträufeln.
Ratzfatz erledigt! Her mit der Mittelrhein-Chorizo!

Ganz Simpel!

Spargel!
Eigentlich noch viel zu früh, so schweinekalt wie das hier ist.
Trotzdem! Jetzt ist Spargelzeit.
Der Pfälzer, den der Türke in Koblenz (multikulti-Spargel quasi) verkauft ist gut.
Der ist schon richtig gut.
Mit dem probier ich das mal im Wasserbad aus.
2 Portionen a´ 500 g jeweils mit etwas Salz, weißem Pfeffer und Butter vakuumiert.
Bei 86° ungefähr 50 Minuten gebadet. Ein paar Minuten mehr tun dem auch nicht weh.
Das war´s.
Dazu ein Scheibchen Schinken.
Und Bozner Sauce.
Bozner Sauce geht immer.
Da gerinnt nix, da flockt nix aus.
Bozner Sauce ist gut für meine Nerven.
Für zwei Personen 3 übrig gebliebene Ostereier fein würfeln und mit 2 EL mildem Weißweinessig, 1 TL scharfem Senf, 3 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer und Schnittlauch mit dem Schneebesen verrühren. Mehr ist das nicht.
Und das ist schließlich das originalste Originalrezept!
Aussem Weingarten, Terlan. Woher sonst.

Fast acht Jahre geht das jetzt hier so.
Rezepte, mehr oder weniger originell.
Texte, mehr oder weniger interessant.
Fotos, mehr oder weniger attraktiv.
Immer weniger Leser. Logisch, bei immer weniger Posts.
Irgendwie ist der Kick weg.
Was tun?
Aufhören?
Einfach einstellen?
Domain kündigen und feddich?
Moooment!
Nicht voreilig irgendwelchen Blödsinn machen!
Frag´ dich doch mal.
Für wen du das hier eigentlich machst.
Eigentlich doch nur für dich selbst!
Um deine kulinarischen Ideen und Katastrophen festzuhalten.
Du bist nämlich vergesslich. Hat nix mittem Alter zu tun, warst du schon immer!
Brauchst du also irgendwelche lustigen Texte drumherum?
Nö, brauchste nicht.
Brauchste nachbearbeitete Bildchen?
Nö, brauchste auch nicht.
Brauchste viele Leser, vieleicht Werbeagenturen, die auf dich aufmerksam werden oder Buchverlage, die dir Drittligarezensionsexemplare schicken?
Nö, brauchste auch nicht!
Also? Ergebnis? Watt machste?
Du machst weiter. Nur für dich. Einfach drauflos.
Brauchst keinen fragen, ob er dat gut findet, was du verzapfst.
Einfach so!
Und immer nach dem Motto “Wat kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern”…

In diesem Sinne:
Der erste Schritt auf dem weiten Weg zur Demi-Glace

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Fond blanc de boeuf
Kategorien: ???
Menge: 1 Rezept

3 Ltr. Kaltes Wasser
500 Gramm Rinderbrust
500 Gramm Leiterstück
1 kg Sandknochen vom Rind
3 Karotten
1/4 klein. Sellerieknolle
1 Stange Lauch
1 Petersilienwurzel
1 Schalotte
1 Zwiebel
4 Stängel Petersilie
3 Zweige Thymian
1 Lorbeerblatt
8 Stücke Schwarzer Pfeffer
4 Stücke Piment
2 Gewürznelken

============================ QUELLE ============================
— Erfasst *RK* 15.04.2017 von
— Claus Schlemmer

Suppenfleisch und Knochen kaltem Wasser abwaschen und in einen Topf
von etwa 6 – 8 Liter Fassung legen. 3 Liter kaltes Wasser aufgießen
und erhitzen. Aufkochen lassen und sofort die Hitze zurücknehmen.
Sich bildenden Schaum immer wieder abheben. Die Gewürze zugeben,
sobald kein Schaum mehr aufsteigt. Nicht rühren! Nicht salzen! 2
Stunden simmern lassen.

Währenddessen die Gemüse in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Die
Kräuter mit Lorbeerblatt zu einem Bouquet garni binden. Nach den 2
Stunden Kochzeit Gemüse und Bouquet garni dazu geben.

Nochmals 2 Stunden simmern lassen. Danach Fleisch, Knochen und Gemüse
herausheben und den Fond durch ein mit einem Passiertuch ausgelegtem
Sieb passieren. (Knochen und Fleisch nicht wegwerfen, sie können
noch verwertet werden. Das Gemüse entsorgen, es ist völlig
ausgelaugt). Fond erkalten lassen. In den Kühlschrank stellen und am
besten am nächsten Tag vollständig entfetten. Es entstehen ca. 1,5
Liter Fond. Der Fond geliert leicht im Kühlschrank.

ZUBEREITUNG EINER REMOUILLAGE Eine Remouillage ist eine Nach-Brühe.
Wir beuten Knochen und Fleisch bis zum Letzten aus, indem wir sie
mit kaltem Wasser nochmals abspülen und dann wiederum, diesmal aber
mit etwa 2,5 Liter kaltem Wasser ansetzen, und dann noch einmal 2 -3
Stunden köcheln lassen.

=====

Dreikilo!

Noch so´n Brocken.

Bauernhahn, fast 3 Kilo der Bursche.
Diesmal vom Hunsrückbauern.
Wie mein Neuwieder Flattermanndealer ein Genie in Sachen Preisgestaltung. Aus Kundensicht.
Sechs Euro für´n Kilo sind mir irgendwie schon peinlich. Ich hätte locker das Doppelte gelöhnt.
Sagt das aber bloß nicht weiter!
Die Schenkel ergeben ein astreines Ragout.
Dieses Geflügel hat ein besonderes Rezept verdient.
Kein Zusammengefriemel von mir! Nein. Vom King.
Mit Gemüse, rahmiger Soße und gebratenem Gugelhupf!
Wieder mal so eine Geschichte, bei der du stundenlang tiefenentspannt in der Küche rumhängst und dir mindestens ein Fläschchen Rheinschiefer gönnst…

Gebratener Gugelhupf

4 Personen

Zutaten:
375 g Mehl
175 ml warme Milch
25 g Hefe
120 g weiche Butter
3 EL Zucker
2 Eigelb
1 Ei
etwas geriebene Zitronenschale
1 gestrichener EL Salz
2 EL eingeweichte Rosinen
2 EL gemahlene Mandeln

Zubereitung:
Aus Mehl, Milch und Hefe einen Vorteig herstellen. 20 Minuten ruhen lassen. 100 g Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Eigelbe und Ei ach und nach unterrühren. Zitronenschale, Salz, den Vorteig und die Rosinen zugeben. Den Teig kräftig schlagen bis er homogen ist und sich vom Schüsselrand löst. Bei mir faulem Sack hat das 5 Minuten im Thermomix gedauert.
Backform buttern und mit Mandeln ausstreuen. Den Teig gleichmässig einfüllen.
Nochmals 45 Minuten gehen lassen und bei 180° etwa 40 Minuten backen. Aus der Form lösen und erkalten lassen.

In Scheiben schneiden und vor dem Servieren in heißer Butter von beiden Seiten braten.

Bauernhahn mit Gemüse und Salat

4 Personen

Zutaten:
1,2 kg Bauernhahn (bei mir die Keulen und Flügel)
Salz
2 Bouquets garnis
2 Pimentkörner
4 weiße Pfefferkörner
je 1 EL gewürfelte Karotte, Porree und Knollensellerie
100 g fein gewürfelte Champignons
100 g fein gewürfelte Schalotten
4 EL Butter
5 EL Noilly Prat
150 g Creme double
1 große Knoblauchzehe
grobes Meersals, gemahlener Piment
Urwaldpfeffer
Etwas geriebene Zitronenschale
je 100 g Perlzwiebeln, Zuckermais, Kaiserschoten, tournierte Karotten, Austernpilze
4 Kapernäpfel
4 in Butter gebratene Salbeiblätter
1/2 EL Apfelessig
3 EL Sonnenblumenöl
4 Kopfsalatherzen
gemischter Kräutersalat

Zubereitung:

Huhn mit kaltem Wasser bedecken, wenig salzen. Zum Kochen bringen. Aufsteigenden Schaum abschöpfen. Etwa 90 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Nach 45 Minuten Bouquets garnis, Piment und Pfefferkörner, gewürfelte Karotte, Lauch, Knollensellerie, Fenchel und Staudensellerie hinzufügen.
Am Ende der Garzeit Huhn herausnehmen. Haut abziehen und beiseite legen. Fleisch auslösen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Fond auf die Hälfte einkochen, durch ein Sieb geben. Champignons, Schalotten und Kartoffeln in 3 EL Butter anschwitzen. Mit Noilly Prat ablöschen und ganz einkochen. Mit 300 ml Hühnerfond und Creme double auffüllen. Knoblauch reigeben und 15 Minuten leicht köcheln lassen. Mit Salz, Piment, Urwaldpfeffer und Zitronenschale abschmecken. Mit einem Mixstab durchmixen und durch ein feines Sieb streichen.
Das Gemüse in 200 ml Hühnerfond bei kleiner Hitze ca. 20 Minuten garen. Gegen Ende die Kapernäpfel mitgaren.
Fleisch im Rahmfond langsam erhitzen.
Fein geschnittene Hühnerhaut in Butter knusprig braten.
Aus Apfelessig, Öl, 1 EL Wasser, weißem Pfeffer, Salz und Zucker eine Vinaigrette rühren. Salat und Kräuter darin marinieren.
Frikassee mit Gemüse anrichten. Mit Haut und Salbeiblättern garnieren.
Salat und Gugelhupfscheiben separat dazu reichen.
Dazu einen Riesling. Rheinschiefer vom Matthias Müller.

One, Two, Test, Test, Test

Du brauchst hierfür mal wieder ein Champions-League-Huhn.
Kein Supermarkt-Billigheimer, Hombre. Hierbei kommt der Eigengeschmack raus, das kann bei Billig-Kram übel werden!
Also wieder mal ´nen Bauernhahn vom Glabach. Zweieinhalb Kilo schwer, der Bursche. Der Hahn, nicht der Glabach.
Neue Zubereitungsmethode. Premiere!
Eingepackt in Salzteig. Dieses Zeugs, womit wir früher mit den Kids Weihnachtsbaumschmuck gebastelt haben.

Gib acht, daß du genug Teig hast. Du musst hier ausnahmsweise mal sehr korrekt arbeiten. Sorgfältigst umhüllen ist angesagt. Pfusch ist nicht! Lücken kannste mit Teigstücken flicken. Die Stücke vorher mit Eiweiß bestreichen, dat klappt astrein.
Du brauchst hohe Hitze, diesmal kein Niedertemperaturgedöns! Wenn der Bursche aussen dunkel wird, musst du dir keine Gedanken machen. Der Teig schützt.

Beim Öffnen des Deckels musste achtgeben. Der Panzer ist knüppelhart, glaub´ mir. Am Besten nimmste ein Brotmesser. Vorsicht! Nicht tief einschneiden, sonnst zerfetzt du die Keulen (wie ich). Der Duft, der dir da entgegenknallt, ist der Hammer. Knusprige Haut brauchste bei diesem extremst zarten und geschmackvollen Gockel wirklich nicht.

Ich hab mir mal die Pfaffenschnittchen in Sicherheit gebracht. Hab´ ich mir auch verdient. Das war ´ne ziemliche Friemelei mit dem Teig…

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Huhn im Salzteig auf Rosmarinsauce
Kategorien: ???
Menge: 4 Personen

============================ QUELLE ============================
Rezept aus der SZ vom 4. Oktober 2013.

Zutaten:
Sauce
” 400 g Geflügelfond
” Lorbeerblatt
” 3 Rosmarinzweige
” 150 g Butter
” 0,1 Liter Sahne
” Salz
” reduzierter Madeira
” reduzierter Weißwein
” Speisestärke
Huhn im Salzteig
” 1 frisches Bio-Huhn (bei mir 2,5 kg)
” 750 g Salz
” 750 g Mehl
” 250 ml Wasser
” 3 Eier
” Olivenöl zum Bestreichen
” 1 Rosmarinzweig

Zubereitung:
Huhn im Salzteig – Für den Teig Salz, Mehl, Wasser und Eier
zusammenkneten und das Ganze eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Das Huhn mit etwas Öl einreiben, innen und außen salzen sowie mit
einem frischen Rosmarinzweig belegen. Den Teig etwa eineinhalb
Zentimeter dick ausrollen und das Huhn damit auf einem mit
Backpapier belegten Blech komplett einschlagen. Die Salzteig-Ränder
müssen dabei sorgfältig verklebt werden. Es darf kein Spalt, keine
Lücke in der Teighülle klaffen. Das ummantelte Huhn mit Ei
bestreichen – sieht später schöner aus -, für mindestens 45 Minuten
(bei mir 90 Minuten) in den auf 250 Grad vorgeheizten Backofen
schieben. Danach noch zehn Minuten ruhen lassen.

Rosmarinsauce – Geflügelfond mit Lorbeerblatt auf die Hälfte
reduzieren. Die gerupften Nadeln dreier großer Rosmarinzweige etwas
mitkochen lassen. Butter zugeben, mitkochen lassen, bis sie
aufgelöst ist, dann Sahne dazugeben, aufkochen lassen und eventuell
mit etwas Speisestärke binden. Schließlich mit Salz und mit
reduziertem Madeira und reduziertem Weißwein abschmecken. Das Huhn
erst bei Tisch vor aller Augen aus dem Salzteig nehmen und
tranchieren. Die Teighülle lässt sich rundum mit einem großen,
scharfen Messer einschlitzen und aufklappen.

=====

Es klappt tatsächlich. Ich freu mich wie´n Schnitzel.
Eigentlich aber doch klar.
In diesem Schnellkochtopfteil kriegste alles weich.
Hülsenfrüchte mit ohne einzuweichen.
Autoreifen.
Kraken-Pulpo-Tintenfischviehzeugs.

Normalerweise nimmste frische Kraken.
Große.
Die sind zarter als die kleinen Dinger.
Diesmal hab´ ich tiefgefrorene gekauft. Kleine, zähe Burschen.
Um das mit dem Schnellkochtopf auszuprobieren.
Was soll ich sagen? 35 Minuten unter Hitze. Dann Hitze aus. Zart. Ohne weich zu sein. Perfekt!

Ungefähr ein Kilo Krake in den Siebeinsatz des Schnellkochtopfes geben. Einen Schluck Wasser und Olivenöl dazu. Bisschen Salz, Pfeffer und Lorbeer. Deckel drauf und gib ihm.
Parallel dazu 2 Knoblauchzehen in feinste Scheibchen schneiden (Wie in “Der Pate”) und in Olivenöl leicht anschwitzen. 2 rote Zwiebeln in Spalten dazugeben, mitschwitzen.
Etwas zuckern und salzen.
3 Eiertomaten aus der Dose in Spalten dazugeben, 400 ml Rotwein angießen und leicht köchelnd wegreduzieren.
Mittlerweile ist der Krake gar und du nimmst ihn raus und schneidest ihn in Stücke.

200 ml (oder mehr, probier´s aus) Krakensud in die Pfanne geben und auch fast völlig einreduzieren lassen. Dabei 150 g TK-Erbsen zugeben und garen.
Krake reingeben und mit Salz, Pfeffer und Olivenöl abschmecken. Irgendein Grünzeugs (bei mir Petersilie) drübergeben.

Brot dazu. Feddich.

Schwarz wie die Nacht!

So will ich den.
Den Schweinebauch.
Superzart und aromatisch. Und schwarz wie die Nacht.
Nur mit Sojasauce geht das nicht.
Ich nehm für die Süße im Lack Traubensirup. Das Zeugs ist schwarz wie die Nacht.
Sieht aus wie verbrannt. Isses aber nicht!

Lackierter Schweinebauch mit Thymian, Timutpfeffer und Traubensirup

4 Personen

Zutaten:
1 kg Schweinebauch ohne Knochen
Meersalz
etwas Sojasauce und Sake
1 abgezogene, halbierte Knoblauchzehe
5 Thmianstengel
2 cm Ingwer, in Scheiben geschnitten
1 Lorbeerblatt
je 1/2 TL Koriander- und Timutpfefferkörner

Den Schweinebauch salzen, mit wenig Soja und Sake bepinseln und mit den übrigen Zutaten in einem Beutel vakuumieren.
Alternativ könnte man den Bauch auch mit den Zutaten und mehr Flüssigkeit marinieren und anschließend vakuumieren. Mein Vakuumierer kann das aber nicht und zieht Flüssigkeit. Also erste Methode oder die Flüssigkeit nach dem marinieren gefrieren und im gefrorenen Zustand in den Beutel geben. Obige Variante ist aber völlig in Ordnung.
Den Bauch bei 65 Grad 24 Stunden garen.
Aus dem Beutel nehmen, den entandenen Jus ggf. einkochen.

Lack

Zutaten:
2 EL Traubensirup
2 EL Melfor
2 EL Sojasauce
je 5 g gestossene Koriander-, Timutpfefferkörner
1 TL frisch geriebener Ingwer
1 TL gehackte eingelegte Salzzitrone
4 TL Thymianblättchen

Traubensirup, Melfor, Sojasauce, Koriander und Pfeffer aufkochen und auf die Hälfte reduzieren.
Ingwer reingeben und abkühlen lassen. Zitrone und Thymian einrühren.
Durch die Verwendung vom Traubensirup wird der Lack wirklich tiefschwarz. Honig wäre geschmacklich eine Alternative, bringt aber nicht die Farbe.

Garnitur

Zutaten:
400 g geputzte Broccoloröschen mit Stiel
je 100 ml Sesam- und Erdnussöl
4 TL fein gewürfelte Chilies
50 g Cashewkerne
Meersalz, schwarzer Pfeffer
3 EL Sojasauce
4 Knoblauchzehen, dünne Scheiben, frittiert
Streifen von Frühlingszwiebeln

Broccoli im Öl langsam garen. Kurz vor dem Servieren Cashews und Chili zugeben. Würzen. Am Schluss mit der Austernsauce glasieren.

Fertigstellen
Schweineschwarte rautenförmig einritzen, mit 2 EL Olivenöl bestreichen.
Im vorgeheizten Ofengrill erhitzen und knusprig werden lassen. Mit dem Lack bestreichen.
In große Würfel schneiden. Mit Gemüse umlegen und mit Knoblauchchips und Frühlingszwiebeln garnieren.
Jus extra reichen.

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