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Reicht! Völlig.
Mehr ist zuviel. Eigentlich.
Mir jedenfalls.
3 Komponenten oder Zutaten.
Mehr überfordert mich.
3 Zutaten und der Rest ordnet sich unter.
Genau! So nehm´ ich´s mir für die nächste Zeit vor.

3 Elemente, aufeinander abgestimmt. Jedes für sich und doch zueinander passend.
Ohne viel Saucengedöns. Sauce wird überbewertet, finde ich. Jedenfalls oft.

Element 1 = Kartoffel
In der Schale mit Lorbeer in Salzwasser gekocht. Speckige Westerwälder Allians. Am nächsten Tag behutsam in Butter angebraten.

Element 2 = Grünspargel (die Hauptrolle)
In Stücke geschnitten, die Spitzen längs halbiert, und mit Zucker und Salz bestreut. 1 Stunde Saft ziehen lassen. Der Spargel wird wie von selbst gegart. Spitzenhälften rausnehmen und die Stücke im eigenen Saft kurz erhitzen. Rohe, aus der Haut gedrückte, ganz junge Saubohnenkerne unterheben.

Element 3 = Schollenfilet
Spargelspitzenhälften in Schollenfilet einrollen und kurz in Butter Farbe nehmen lassen.

Alles zusammen anrichten. Mit grob gemorsertem Pfeffer und Salz abschmecken. Nicht mehr.
Produkte schmecken! Dieses Mal.
Spargel, Scholle, Kartoffel…

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Ist mal so ne Idee. Geht auch in Schön…

Irgendwie unrund!

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Irgendwie kriegen wir keinen Griff dran. An Zwanzichdreizehn. Hier am Mittelrhein.

Zuerst Winter ohne Ende. Dann kein Frühling.

Und jetzt Wasser bis zum Abwinken.
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Zuerst kommt keiner, weils zu kalt ist, jetzt kommt keiner, weil keiner durchkommt. IMG_0185IMG_0189

Ich sag´s euch, die haben´s diese Saison nicht leicht.
Hier bei uns im Weltkulturerbe Mittelrheintal.
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Aufgeben tu´n die aber nicht. Da könnt ihr euch drauf verlassen!
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Bopparder Hühnerbrust auf Rahmkraut und Rotweinschalotten
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Ganz einfach. Sauerkraut mit Kümmel, Wacholder und Zucker abgeschmeckt und mit Rahm gebunden.
Hühnerbrust mit Bacon umwickelt und mit Rosmarin und Knoblauch aromatisiert.
Scholotten in Rotwein, Traubensaft und Rosmarin konfiert.
Ganz einfach. Aber gut. Mittelrhein eben !

Weicheier!

Alles Weicheier!
Zu kalt! Zu naß! Neh, ich geh´ nicht raus! Mistwetter!

Alles Weicheier! Das Wetter ist doch in Ordnung.
Bisschen kalt und bisschen nass, ok!
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So ein geiler Mai. Und alle meckern! Vier Feiertage, hier bei uns. Du musst kaum noch arbeiten.
Trotzdem. Alle meckern. Wegen dem Wetter!

Muttertag! 12. Mai. Mistwetter! Kulinarisches Weinerlebnis in Leutesdorf. Muttertag4Klasse Event, Muttertag3Regenjacke Muttertag2und alles ist gut!

Dann Winningen. Wi1Steillagenweinfest. Wi3Eine Woche später. Wi2Mistwettter! Alle meckern. Trotzdem schön. Regenjacke!

Fronleichnam! Ahr1Ahr! Ahr2Wie immer, Ahr3Mistwetter. ES JUCKT MICH NICHT!

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Nun komm´ schon!

Jetzt mal Butter bei die Fische!

Welcher ist denn jetzt der Beste? Und wie bereitet man ihn am Besten zu?

Raus mit der Sprache!
Hast dich ja in den letzten Wochen genug rumgetrieben in Sachen Spargel.

Mit den netten Leuten von NEFF haste den Terlaner Spargel

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in Südtirol genau unter die Lupe genommen.

Der Toni hat gezeigt, worauf´s ankommt.
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Das war doch mal´n Typ!
Und Ahnung hat er auch. Hast du jedenfalls erzählt.
Und daß der Toni gesagt hat, nur frischer Spargel ist guter Spargel.

Deshalb kühlen die in Südtirol das Zeugs nach dem Waschen ratzfatz auf fünf Grad runter.
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Dann wird er sortiert, abgepackt und möglichst noch am gleichen Tag verkauft und zubereitet.
Gegessen auch, logisch!

Wegen der Frische haben die sogar ein Spargel-Taxi, das die Stangen vom Feld zur Genossenschaft karrt. Blitzschnell!
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Spargel gab´s bei denen ganz früher schon. Neunzehnhundert, ungefähr.
Dann lange nicht mehr.
Die machen mit den Äpfeln so viel Kohle, daß die den Spargel eigentlich gar nicht brauchen.

Weil die aber die Bozner Sauce lieben (zurecht!), und Bozner Sauce eben nur zum Spargel schmeckt und nur frischer Spargel guter Spargel ist, bauen die den jetzt wieder an.

In Terlan auf ungefähr zehn Hektar. Nicht viel! Klein aber fein!

Die Pflanzen haben die von uns oder vom Holländer. Zehn Jahre hält so´ne Pflanze, dann gibt sie den Geist auf und die ganze Anlage muss erneuert werden.
Aber nicht auf dem gleichen Acker. Da kommen Äpfel drauf und umgekehrt. Fruchtfolge heißt das.
Ganz schöner Fackelzuch, so ´ne Neuanlage.

Dann hast du ihn zubereitet. Abends, in diesem abgefahrenen Hotel am Berghang.
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In einer Wahnsinnsküche mit den astreinen Gerätschaften von NEFF.
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Dampfbackofen, Backstein, klasse Herd, alles vom Feinsten.
Hast ihn gut hinbekommen, du und die anderen.
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Haste jedenfalls erzählt.

Jetzt aber raus mit der Sprache! Ist er besser als unserer? Als der vom Maifeld?
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Der, der in vulkanischer Erde wächst und sich richtig Mühe geben muss, aus dem Acker raus zu kommen. Dafür brauch er Kraft. Dadurch kriegt er Struktur und Geschmack. Sagen jedenfalls die Leute vom Hof Adams in Polch.
Hier bei uns um die Ecke.

Bei denen läuft das mit den Spargelpflanzen ähnlich wie beim Toni. Halten hier aber nur sechs bis sieben Jahre. Dann ist Schicht. Obwohl sie geschont werden. Nicht bis Ultimo, sprich Johanni ernten. Lieber eine Woche vorher schon aufhören.
Hintenraus wird´s nämlich hart für die Pflanzen; kostet Substanz.

Also was nun? Welcher ist bessser? Raus mit der Sprache! Gibt´s überhaupt einen Unterschied?

Wie jetzt? Keinen Unterschied, sagste? Na super!!!
Deswegen eierst du in der Weltgeschichte rum. Kein Unterschied!?! Vielleicht einen Zacken besser der aus der Vulkanerde, aber auch nur vielleicht.

Wie gesagt, die Frische ist das Entscheidende!
Stechen
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-waschen
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-verkaufen-zubereiten. Dann ist er gut!

Geht aber nur mit Spargel von um die Ecke. In Südtirol genau so wie in Rheinland-Pfalz!
Wahrscheinlich schmeckt der peruanische in Peru auch richtig gut…

Maifelder Spargel mit Bozner Sauce

Spargel nach Methode Nr. 1 zubereiten (ohne die Rahmsauce natürlich!).

Für die Bozner Sauce (auf 1 kg Spargel) 6 Eier hart kochen. Eiweiß und Eigelb trennen. Das Eigelb mit einer Gabel zerdrücken und ganz mildes Olivenöl unterrühren bis eine Creme entsteht.
Mit Salz, Pfeffer, Senf, Zitronensaft und einem Schuß mildem Weißweinessig abschmecken.
Das gehackte Eiweiß und jede Menge in feine Röllchen geschnittenen Schnittlauch unterheben.

Mit ungeräuchertem, gekochten Schinken servieren.
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Neue Kartoffeln gehen auch dabei. Zur Not…

Und ein Filmchen gibbet auch:

Neff Spargel Event Südtirol 2013.mp4 from Vincent Breysacher on Vimeo.

Zehn nach fünf. FÜNFUHRZEHN!!!

Irgendein Liedchen schmeisst mich aus der Kiste . Warum können die morgens früh keine vernünftige Musik spielen?

Frühstück im Stehen. Lieber zehn Minuten länger liegen bleiben.

Wieder mal die alte Kiste. Das erste Stück in einem Bus, der seine beste Zeit definitiv hinter sich hat. Es scheppert an allen Ecken und Kanten . Die Heizung volle Pulle oder gar nicht; alle 2 Kilometer im Wechsel. Gut für’n Kreislauf.

Meistens ist es dunkel . Und meistens regnet es.
Heute nicht.
Heute quält sich die Sonne über dem Westerwald einen ab.

Eine alte Frau mit Rollator inspiziert die Mülleimer, sucht Leergut. Rente aufbessern.

Im Hauptbahnhof Koblenz am Bahnhofsklo vorbei. Nein, nicht Bahnhofsklo! Heutzutage heißt das WC-Center.
Stinkt aber wie früher.

Der ICE nach Wien West ist pünktlich. Mein Bummelzug dadurch auch.
SWR3-Empfang ab Koblenz kannste vergessen. Deshalb RPR1.

Viertel nach sieben steche ich. Der Tag beginnt!

Abends dann Pasta. Kleine Pasta. Nix Wildes. Pasta mit Zwiebelsoße.
Fein geschnittene Zwiebeln in Schmalz auf ganz kleiner Hitze zugedeckt eine Stunde garen. Die müssen ganz weich sein.
Deckel weg und bei Mittelhitze bräunen und dabei alle Flüssigkeit verdampfen. Kräftig salzen und pfeffern.

Mit Riesling ablöschen. Wein verkochen lassen. Kleingehacktes Bohnenkraut dazugeben und mit Pepe Valle Maggia abschmecken. Nicht mehr erhitzen! Mit Spaghetti mischen. Parmesan drauf.
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Ganz einfach. Nix Wildes. Aber gut. Genau wie mein Tag. Wat willste eigentlich mehr?

Mich fragt ja keiner!

Dabei hab´ ich´s immer schon gesagt. Jedem der´s hören wollte. Auch denen, die´s nicht hören wollten.
SÜDTIROLER WEIN IST SAUGUT!

Der ist nicht nur saugut, nein, der ist was ganz besonderes. Nicht, daß wir hier Beschaffungsprobleme mit saugutem Wein hätten. Hier, am Zusammenfluss von Rhein und Mosel. Das Problem haben wir mit Sicherheit nicht. Wir haben hier sensationellen Wein!

Aber der Südtiroler hat was Spezielles. Ich kann mich da nicht so ausdrücken, wie die Kollegen aus den Weinblogs. Müsst ihr mir nachsehen.
Ich finde nur, bei den Südtirolern schmeckt jede Rebsorte zwar sortentypisch, aber dennoch mit so einem ganz filigranen, südtiroler Touch. Verstehste?
Die sind ganz fein. Niemals plump oder breit! Verdammt, ich kann´s nicht ausdrücken!

Besser können die das selbst. Deshalb war ich ja neulich da. Nicht irgendwo, nein. Bei den Großen. Zwei aus der Champions-League der Kellereien. Kellerei Terlan
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Zuerst Kellerei Terlan. IMG_9490Nebenbei kümmern die sich auch noch um den Spargel, genossenschaftsmässig. Aber davon später.
Beim Wein ist das eine der ersten Adressen. Die gesamte Kellerei ist eine Kombination von Altem, Bewährtem und Jungem, Innovativem. IMG_9554

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In Kaltern siehts ähnlich aus. Du verkostest und würdest gerne Hektoliter von dem Zeugs mitnehmen. Geht aber nicht weil du ja mit dem Zug da bist. Musst du eigentlich auch nicht. Die schicken dir das Zeugs auch, wenn´s sein muss. Oder du trinkst den nur vor Ort. Wär auch ´ne Variante, weil eigentlich haben wir ja genug eigenen Wein.
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Übrigens hat der Südtiroler auch Sekt. Und was für einen!!!

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Deutsche Hausmannskost

Typisch deutsch!

Schweinebauch! Zwiebeln! Kartoffeln! Lange geschmort!

Denkste!
Ich mach das irgendwie chinesisch. Und ziemlich schnell. Im nigelnagelneuen Schnellkochtopf.
Topf
Wichtig ist das Karamellisieren vom Zucker. Das gibt die Farbe.
Darin brätst du das Fleisch an. Aber obacht, lass´ den Zucker nicht zu dunkel werden. Wird sonst bitter.

Ganz einfach.
Anbraten, Flüssigkeit rein, Deckel drauf, schmoren. Messer brauchst du später keins.
Bauch

Gib auch, daß dir vor lauter Begeisterung nicht die Kamera in die Soße fällt. Ist mir nämlich passiert!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Rotgeschmorter Schweinebauch
Kategorien: ???
Menge: 4 Personen

1,3 kg Schweinebauch
3 groß. Kartoffeln
3 Zwiebeln
6 Scheiben Ingwer
2 klein. Sternanis
1 Zimtrinde
7 Essl. Sojasauce, hell
3 Essl. Zucker
6 Essl. Sake
Etwas Rapsöl
Salz
2 Prisen Wokspice (Ingo Holland, geht auch aohne)

============================ QUELLE ============================
– Erfasst *RK* 10.05.2013 von
– Claus Schlemmer

1. Im Schnellkochtopf das Rapsöl erhitzen und den Zucker dunkel
karamellisieren.

2. Den grob gewürfelten Schweinebauch dazu geben und anbraten, bis
die Fleischwürfel rundrum braun werden.

3. Zwiebelstreifen, Ingwer, Zimt und Sternanis dazu geben und 5
Minuten Minuten braten.

4. Sake und Sojasauce hinzufügen. Kurz durchschwenken. Anschließen
mit Wasser aufgießen bis alles knapp bedeckt ist.

5. Aufkochen lassen, Deckel drauf und Druck aufbauen. 45 Minuten
garen.

6. Topf von der Flamme nehmen und Druck abbauen. Kartoffeln in
Stücke schneiden und unterrühren. Mit Wokspice abschmecken und
nochmals 5 Minuten unter Druck garen. Eventuell mit etwas
angerührter Stärke binden.

=====

Den Topf und anderes praktisches Zeugs gibts bei den Leuten von home24. Gutes Zeugs zu guten Preisen. Und richtig fix sind die auch…

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Dieses Mal nicht viel dazugepackt.
Das Huhn ist ein gutes Huhn. Vom Franzosen. Loué-Freiland-Gockel. Wenn schon aus dem Großmarkt, dann so eins!
Deshalb stehts bei mir im Vordergrund. Vorspeise und Hauptgericht. Nur Huhn.
Ohne viel drumrum.

Keulen und Brustfilets auslösen. Keulen häuten.

Karkasse und Haut mit einer auf der heißen Herdplatte gebräunten Zwiebel, etwas Salz und zwei Lorbeerblättern in einen Topf geben. Mit kaltem Wasser gerade bedecken, zum Köcheln bringen und 90 Minuten sanft garen. Ab und zu Schaum abschöpfen.
Nach 60 Minuten etwas Lauchgrün, gehackten Sellerie, gewürfelte Möhre dazu geben.
Passieren und das bisschen Fleisch von den Knochen lösen und fein schneiden. Etwas Möhren-, Lauch- und Selleriebrunoise blanchieren und mit dem Fleisch und etwas Schnittlauch in die Brühe geben. Ein paar Scheiben Ingwer 5 Minuten darin ziehen lassen und wieder entfernen.
Zum Hühnersüppchen einen Pesto-Spinat-Strudel. Kein Hexenwerk. Filloteigblätter mit in brauner Butter angebratenem und mit Salz und Muskat gewürztem Babyspinat und Pesto bestreichen, aufrollen und mit verquirltem Ei bestreichen. Im Ofen bei 180° braun backen.
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Kartoffeln wie ein Risotto garen. Also Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen, Kartoffelwürfel dazugeben, durchschwenken, mit Riesling ablöschen und nach und nach mit übrig gebliebener Hühnerbrühe aufgießen. Kurz vor Ende der Garzeit gewürfelte und mit Salz entsaftete Tomaten sowie eine Handvoll gewässerte Salzkapern unterheben. Mit Butter und Parmesan abschmecken. Vor dem Servieren mit Arganöl beträufeln und mit Petersilie dekorieren.
Dazu behutsam auf der Haut mit Armomaten knusprig gebratene Hühnerbrust und in Creme Fraiche geschmorte Keule. Die Brust mit blauem, persischem Salz bestreut.
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Hinterher eine irgendwie gecrumbelte Mango.
Die Mango in spalten vom Stein schneiden und fächerförmig in Förmchen verteilen. Obendrauf Ingwer-Pfeffer-Streusel. Dazu Butter, Mehl, frisch geriebener Ingwer und fein gemörserter grüner Pfeffer zu Streuseln verkneten. Im Backofen bei 220° ca. 15 Minuten goldbraun gebacken.

Dazu eine Nocke Creme Fraiche. Bestreut mit Himbeer-Brausepulver!!!
Aber sonst hab´ ich noch alle Latten am Zaun…
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Danke für den schönen Warenkorb an die Leute von Metro. Immer wieder gerne…

Du kannst dich in die Kiste setzen und losbrettern.
Erst auf die 48, dann A3, A9, E45.

Über´n Brenner Richtung Bozen.
Kannste machen! Knapp 800 km.
Wenn du gut durchkommst und unterwegs nicht tanken, essen, pinkeln musst, bist du ungefähr in 7 Stunden da.
Wenn irgendwo ein Stau ist, dauerts länger, soll vorkommen.

Wahrscheinlich biste platt, wenn du da bist.
Bleibt nicht aus. Autofahren ist anstrengend. Finde ich jedenfalls.

Du kannst aber auch mit der Eisenbahn fahren!

Solltest du dir mal durch den Kopf gehen lassen.

Du steigst in Koblenz ein, steckst dir die Hörer in die Ohren, legst die Beine hoch und lässt den da vorne in der Lokomotive mal machen. Der hat das gelernt. Der bringt dich ganz locker und entspannt nach Bayern.
Nach München. z3
Gehst dir ´ne Leberkäs-Semmel kaufen und steigst in diesen Eurocity.
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Auch´n klasse Zug. Da arbeitet der Deutsche mal richtig gut mit dem Österreicher zusammen.

Fünf Direktverbindungen am Tag ab München nach Norditalien. Ohne Umsteigen bis Verona. Mindestens.
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Locker über den Brenner grooven.
Ist echt ein Erlebnis.

Wahnsinns-Bahnstrecke.
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Zu Essen und zu Trinken gibts natürlich auch was,
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du musst nur gucken, daß du vorm Bahnhof Brenner
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satt wirst, danach gibts Probleme mit dem Saft. Mit dem Strom, mein` ich.

Der Italiener mag Gleichstrom, die Geräte im Speisewagen mögen Wechselstrom.
Ist aber kein Problem, jetzt weißt du´s ja.

Am Grenzbahnhof macht er eine kurze Pause. Du kannst dir die Beine vertreten
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und ein bisschen Grenzbahnhofs-Luft schnuppern.

Grenzbahnhöfe haben was, finde ich.

Danach biste ratzfatz da.
Im gelobten Land. z12
Im Süden Südtirols. Bozen. z11
Insgesamt neuneinhalb Stunden. Streßfreie neuneinhalb Stunden!

Die Leute da haben sich drauf eingestellt. Viele Pensionen holen dich am Bahnhof ab. Kein Problem. Du bist locker und entspannt drauf. Hast Urlaub, schon unterwegs.

Und legst pro Strecke lockere 150 Euro hin. 300 hin und zurück!!!
Nein! Quatsch! Da gibts nämlich den Tarif “Europa-Spezial”.

Also gib acht:

Koblenz – Bozen.
Ab 39,- €, ohne Quatsch.
Klappt aber mit der Verfügbarkeit kaum. Und du musst früh buchen.

Für 69,- € haut das aber hin. Und ist völlig ok vom Tarif her, finde ich.
Mit der Karre hast du bei nem Liter-Preis von 1,60 (und das ist ein Preis, von dem der Italiener nur träumen kann!) mal eben 110 € am Bein. Pro Strecke!
Dazu kommen Wegelagerergebühren von ungefähr 15 €. Macht zusammen die stolze Summe von 125 Euronen.
Merkste was? Da lohnt es sich sogar, zu zweit mit der Eisenbahn zu fahren.

Der Südtiroler legt dann noch einen drauf. Und schenkt dir für 7 Tage eine Mobil-Card. Damit biste für lau da unten eine Woche unterwegs. Klasse, gell?

Ich mach das jetzt immer so. Keine Frage.

Ach ja, das Angebot gilt bei der DB nur so lange wie der Vorrat reicht.
Wenn die Tickets alle sind, gibts von mir noch einen Geheimtip: ÖBB.
Du kannst dir das Ticket auch direkt bei den Ösis kaufen…z7

Bin ich! Jedenfalls ziemlich.
Der Alltag hat mich wieder.
So´n Risotto hilft. So´n ganz einfacher!
1 gehackte Zwiebel in etwas Butter und Pflanzenöl glasig dünsten, 2 Salsicce in Scheiben dazugeben und bräunen. Mit nem Schluck Weisswein ablöschen, völlig einreduzieren. 220 g Vialone dazu und durchrühren. Mit Geflügelfond aufgießen und einkochen. Immer wieder Fond dazu und reduzieren, bis der Reis bissfest gegart ist. Dann noch einen Schluck Brühe, 2 EL geriebenen Parmesan und ein kräftiges Stück Butter unterziehen und kurz stehen lassen. Etwas gehackten Bärlauch unterheben und mit grob gemörserter Melange Noir (schwarzer, Kubeben- und langer Pfeffer) und ein paar Basilikumblättchen garnieren.

Risotto Wurst

Damit kommst du runter. Musst du auch nach so einem Wochenende.

Ein Wochenende bei Freunden. In Südtirol, im Süden.
Bei Freunden, bei Profis.
Bei Leuten, wo du denkst, du könntest bleiben.
Einfach so…
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