Entschuldigense vieeelmals…
16. Februar 2010 von Claus
…aber ich kanns nicht lassen.
Letztes Mal Sahne in den Risotto und jetzt? Jetzt kommt feinst gewürfelter Südtiroler Speck in den Röstansatz mit ner halben Knoblauchzehe und einer Schalotte, beides ebenfalls feinst geschnitten. Wie immer schön andünsten, dann 200 g Reis drauf, mitdünsten, Gläschen Wein rein, verkochen lassen und dann immer mit Hühnerfond begießen.
Rühren nicht vergessen (kann ich auch nicht lassen, ich werd sonst nervös, da könnt ihr sagen, was ihr wollt!). Am Schluß 3 EL Parmesan, 60 g eiskalte Butter und (der nächste Hammer) 60 g gewürfelter Gorgonzola reingeben. Serviert wird das Gericht mit nem scharf angebratenem Radicchioviertel und einer kroß gebratenen Scheibe Tiroler Speck. Ist eigentlich völlig ausreichend, ich krieg aber wieder den Hals nicht voll, deshalb ein Entenbrüstchen dazu.
5 Minuten auf der Haut angebraten, dann 30 Minuten bei 100° im Ofen gegart, 5 Minuten ruhen, dann aufschneiden und die Scheiben in mit Chilisalz gewürzter, warmer brauner Butter geschwenkt.
Der Risotto von Witzigmann, die Entenbrust von Schuhbeck und von mir mal wieder garnix…


Ich werd’ auch nervös, wenn ich das Risotto nicht rühren könnte. Diese Woche steht Dein Topinambur-Risotto auffe Kochliste
wie willste das jemals wieder ab arbeiten
)))
Lecker war`s bestimmt…und die Hüften haben sich gefreut !
na heidewitzka, herr kapitän, dat is wat für auffe rippen!
trotzdem lecker, no doubt.
Entschuldigung angenommen!
Ich hab schon beim lesen zugenommen
Wieso von Dir ” garnix ” ? Du hast gekocht und das sieht Klasse aus!
Echt! Wieso “garnix”? Irgendjemand musste dieses feine Gericht schließlich auch essen… ;o)
Witzigmann und Schuhbeck auf einem Teller- ist das nichts? Das muß erst mal einer nachmachen
Also ich find, da gibt’s nix zu entschuldigen
)!
mal ne ganz dumme Frage: was ist denn an der Entenbrust so besonderes, dass da ein Name zu muss – so macht man die hier eigentlich überall – die ganze Kunst besteht doch darin, eine gute Ente zu finden und die Brust dann nicht nicht tot zu garen…:-).
Als Nicht-Koch-Blogger interessiert mich jetzt natürlich: was trinkst Du dabei? (Habe die Trauben im Header des Blogs entdeckt:-).
@Iris
Grundsätzlich haste recht. Aber gerade bei den einfachen Dingen kann man (ich jedenfalls) viel falsch machen. Schuhbecks Art, die Brust aufzuschneiden und dann nochmal in erwärmte, gewürzte braune Butter zu geben war mir neu und hat mir sehr gut gefallen.
Dazu gab´s 2007er Schieferterassen vom Weingut Knebel aus Winningen. Witzig, das Headerfoto ist in nem Wingert der Knebels entstanden…
[...] Trotzdem finde ich´s immer wieder interessant, bei der Zubereitung leicht zu variieren. Nach der Methode war´s schon spitze, auch die hier hat klasse [...]