Bäh, wie fies!
5. November 2010 von Claus
Komisch, da gibts so´n richtig fieses Rezept und keiner schreibt drüber.
Stand mal in der Stuttgarter Zeitung, ein schöner Artikel über den Herrn Klink.
Thema:”Vincent Klink´s fieses Wurstgulasch“.
Das musste unbedingt mal machen, hab ich mir gedacht, und drüber schreiben musste auch.
Wahrscheinlich hat das aber jeder schon mal gemacht. Hab ich dann mal gegoogelt. Und? Nix, Fehlanzeige! Anscheinend hat´s in der Szene keiner mitbekommen. Oder mag keiner Wurstgulasch?
Einer hat aber doch drüber geschrieben, war ja klar, der Hannes, wer sonst, der steht auf sowas.
Ich auch, deshalb gestern gemacht. Aber richtig fies, mit allem drin was geht. Kümmel, Curry, Thymian, Majoran und auch sonst alles. Eine gute Stunde biste damit locker beschäftigt. Und dabeibleiben musste, sonst brennts an!
War der Hammer, fanden auch die Kids!
NACHMACHEN!!!
========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Vincent Klinks fieses Wurstgulasch
Kategorien: ???
Menge: 4 Personen
6 Paar Saiten, in 2 cm lange Stücke geschnitten
3 Zwiebeln
3 Essl. Tomatenmark
1 Ltr. Gemüse- oder Fleischbrühe
Abgeriebene Zitronenschale
1 Teel. Gemörserter Kümmel
Je 2 Messerspitzen Muskatnuss und Piment
3 Essl. Olivenöl
Grober schwarzer Pfeffer, Meersalz
Zwiebeln in feine Scheiben schneiden, in bestem Olivenöl anrösten
und zwischendrin das Tomatenmark dazugeben. Schaben und kratzen,
damit nichts anbrennt. Irgendwann geschieht es trotzdem, dann kommt
etwas Gemüse- oder Fleischbrühe dran, aber nur so viel, dass der
Bratensatz gelöst wird. Das treiben wir eine Viertelstunde so. Wir
geben die Wurststückchen dazu, rösten und löschen weiter. Wichtig
wäre, nicht zu viel Flüssigkeit dranzugeben, denn dann müsste die
Flüssigkeit erst einkochen, bis alles wieder zu bräunen beginnt.
Irgendwann ist dann aber alles braun, und wir schütten so viel
Flüssigkeit dazu, dass eine sämige Soße entsteht. Nun wird gewürzt:
etwas Zitronenschale, etwas Kümmel, Pfeffer. Mit dem Salz halten wir
uns etwas zurück, denn die Würstchen sind vom Metzger meist ohnehin
schon versalzen. Wer keinen Kümmel mag, kann andere Würzvariationen
testen. Thymian oder Majoran eignen sich, und mit etwas Curry wird
es richtig fies, will meinen: köchegerecht
Quelle: Stuttgarter Zeitung
Erfasst *RK* 26.01.2010 von Claus Schlemmer
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Du hast es jetzt schon nachgemacht. Das muss dann für uns alle reichen.
Also ich muss es nicht wirklich nachmachen. Erinnert mich irgendwie an meine Kochanfänge. Da hab ich gedacht, wenn ich sowas schmackhaft hinkriege, bin ich eine Heldin.
oooch, ich weiss nich….
Üärks.
Hallo! Wie seit ihr denn drauf?!? Die Nummer ist gut, ich schwör´s! Hannes! Hilfe!!!
ach Neeee… dann doch lieber eine gute Currywurst an einer bekannten ” Bude ” !
passt zu Halloween.
*duck
also, ich hab’s auch schon ausprobiert: das Zeugs schmeckt absolut grandios, und wer’s nicht ausprobiert, ist grad selber schuld!
Auch wenn meine Herzallerliebste meinte, sie bräucht’s nicht unbedingt nochmal… Dafür, dass es einfach nur Wienerle seien, sei’s ja net schlecht, aber wenn sie sich das jetzt mit Lammkeule vorstellte…
Aber genau darum geht’s ja: das sind einfach nur Wienerle, veredelt mit viel aktivem Zeiteinsatz! Und dadurch sind’s danach eben nicht mehr nur einfache Wienerle, sondern halt… ein echt fieses Wurstgulasch!
Ich habs bei Hannes seinerzeit gesehenund auch schon bei ihm die Lobeshymnen kritisch beäugt.
Mit vernünftigen Würtschen? Warum nicht, es muss schließlich nicht immer Rinderfilet sein
Also ich hab das vorgestern ausprobiert….(handgeschnitzte Pommes dazu sind erste Wahl). Da ich etwas schwerhörig bin, hab ich Kreuzkümmel dazu genommen. Was soll ich sagen, die Reste wurden am nächsten Tag noch aufm Brötchen von den Nachkommen verschlungen…..absolut kinderkompatibel…. saulecker triffts auch…. das gibts wieder!