Labskaus für Landeier
23. Dezember 2009 von Claus
…eine noch, eine hab ich noch vor Weihnachten, eine coole Nummer aus nem deutschen Traditionsgericht. Als Rheinland-Pfälzer darf ich das. Ein Hamburger oder Bremer würd´sich das genausowenig trauen, wie ich nen Saumagen zu versaubeuteln.
Aber beim Labskaus geht das ausnahmsweise mal. Vielleicht krieg ich den Einen oder Anderen ja auch überzeugt, mal das Original (das hier) zu probieren, ein Versuch ist´s wert.
Eigentlich ganz simpel: Ein Stück gepökelte Rinderschulter wird mit nem (deutschen) Bouqet Garni (Sellerie, Möhre. Lorbeer, Petersilie) 90 Minuten geköchelt.

Nach einer Stunde kommt eine mittelgroße, geschälte und grob gewürfelte Rote Beete dazu. Parallel koche ich festkochende Kartoffelwürfel (gleiche Stärke und gleiche Gewicht wie die Rüben) in Salzwasser ab.
Fleisch würfeln, mit Rote Beete und Kartoffelwürfeln mischen und Kochsud (den roten, nicht den von den Kartoffeln!!!) bis zur gewünschten Konsistenz unterrühren, abschmecken, fertig. Mit Gewürzgurke, Rollmops (der richtige) und Spiegelei (cool wär´n Wachtelei, hatte ich nicht) servieren.
Landratten, haut rein!!!


Mutig mutig – aber ich finds cool
Wer auch immer das Original erfunden hat, er hätte lieber gleich den Quatsch mit dem Fleischwolf vergessen sollen. Diese Version mit deutlich erkennbaren Zutaten finde ich wesentlich appetitlicher. Könnte ich glatt man nachkochen.- Sehr schön!
Das sieht zwar wieder wahnsinnig appetitlich aus, aber nein, ich mag es nicht! Aber die Optik ist wirklich wirklich gut!
Also, mir gefällts!
Wenn’s genauso schmeckt wie das Durchgedrehte ist es ok. Und es wird vielleicht den oder anderen Verschmäher des Originals dazu veranlassen, es mal zu probieren.
Naja…vielleicht
Ich nehme auf jeden Fall das Spiegelei.
Ich wünsche Dir ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
Wenn es so schmeckt wie es aussieht, klasse! Das Original sieht ja nicht immer so appetitlich aus!