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Diesmal hätten die Brüder es fast geschafft.
Um ein Haar wär´s passiert.
Nix wär mir eingefallen, gar nix.
Jeden Monat geben die Jungs vom Getränkemarkt mir ein besonderes Bier mit.
Ich soll mir dazu was einfallen lassen.
Vorletzten (richtig, et hätt lang gedauert) Monat auch.
Belgisches Himbeer-Zeugs.
himbeer
Steht Bier drauf, ist angeblich auch Bier drin.
Der spinnt, der Belgier.
Schmeckt irgendwie wie Himbeer-Brause.
Süß, säuerlich, fruchtig.
Eigentlich gar nicht schlecht, eigentlich aber nicht wie Bier.
Da kannste aber nix ordentliches zu kochen.
Mir fällt da aber rein garnix zu ein.
Höchstens vielleicht Süßkram.

Einen Cheesecake. Mit schön Zitronensösschen drauf.
Der geht tatsächlich.
Und ich muß zum Kuchen noch nicht mal Kaffee trinken, sondern höchstoffiziell ein Bierchen…
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Cheesecake mit Zitronensösschen

4 Personen

Zutaten:
1 Ei
100 Spekulatius
100 g Butterkekse
100 g Butter

100 g Sahne
100 g Eiweiß
75 g Zucker
3 Blatt Gelatine
300 g Frischkäse
Milch

1 Ei
2 Zitronen
150 g Puderzucker
100 g weiche Butter

Zubereitung:
Das Ei schaumig schlagen. Die Spekulatius- und Butterkekse mit einer Teigrolle zerdrücken und so lange mit der Butter und dem Ei verkneten, bis der Teig fest genug zum Ausrollen wird. Den Teig auf Backpapier dünn ausrollen und im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad 15 bis 20 Minuten backen, danach auskühlen lassen. Anschließend mit dem Rand einer 24er Tortenform ausstechen und in die Form geben.

Die Schne schaumig schlagen. Das Eiweiß und den Zucker zu einem steifen Schnee schlagen. Die Gelatine in etwas kaltem Wasser einweichen, ausdrücken, mit etwas warmer Milch erhitzen und unter den Frischkäse mischen. Danach vorsichtig die geschlagene Sahne und den Eischnee unterheben. Die Masse in die Form geben und mindestens eine Stunde kalt stellen.

Das Ei schaumig schlagen. Den Saft der Zitronen auspressen und mit dem Zucker aufkochen und etwas reduzieren. Anschließend vorsichtig die Butter und das geschlagene Ei unterheben.

Den Kuchen auf eine Servierplatte geben. Etwas Zitronensauce darüberträufeln. Restliche Sauce separat zum Kuchen reichen.

In sich ruhend

Ich hab´ sie mir angeguckt.
Die bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall.
Hochschild

Du hörst ja ständig von denen, jedenfalls wenn du dich für gutes Zeugs interessierst.
Also hinfahren, angucken und mal sehen ob´s da Typen gibt.
Hinfahren so wie früher.
Bus
Landpartiemässig.
Radio
Nicht hetzen.
PICT1419
Alles ruhig.
Schild
Wir haben ihn getroffen. Den Typen.
Rudolf Bühler.

Fotos zur Verfügung gestellt von Michael, extraprimagood

Fotos zur Verfügung gestellt von Michael, extraprimagood


Ein Kerl wie ein Baum. Ein Bauer.
Foto zur Verfügung gestellt von Michael, extraprimagood

Foto zur Verfügung gestellt von Michael von extraprimagood


Anfang sechzig.
Hat mal Agraringenieur gelernt und anschließend Entwicklungshilfe geleistet.
In Sambia und Bangladesch.
Als er zurück kam hat er wohl gemerkt, daß die Bedrohung der Konzerne der Agrarindustrie im Schwäbisch-Hällischen genau so aktuell ist wie irgendwo im Dschungel.
Mit sieben Kollegen hat er 1988 die Erzeugergemeinschaft gegründet.
Quasi als Selbsthilfegruppe.
Zur Rettung der Landwirtschaft.
Einer Landwirtschaft, von der der Bauer leben kann.
Die den Verbraucher mit hochwertigen Produkten versorgt.
Immer Preiswert, niemals billig.
Die so nebenher auch noch das Mohrenköpfle vorm Aussterben rettet.
Schwein
Diese prächtigen Schweine, denen ich auf ihrer Weide guten Tag sagen durfte.
Die Biester machen einen kerngesunden, zufriedenen Eindruck auf mich.
Den gleichen wie die Hohenloher Weiderinder und die Lämmer.
Lamm
Und mittendrin der Rudolf Bühler.
Auf dem Boden der Tatsachen. “Es muss sich rechnen, sonst klappt das alles nicht”. “Wichtig sind drei Dinge: Futter, Haltung und Schlachtung”.
Ich kaufe ihm das alles ab.
Der Mann macht einen äußerst kompetenten und realistischen Eindruck auf mich.
Der hat einiges erlebt bei seinem Kampf gegen Bürokratie, Massentierhaltung und Geiz-ist-geil.
Der lässt sich von nix und niemand aus der Ruhe bringen.
Und hat Zeit für neue Visionen.
SHGewürz1

SHSpeicher
SHGewürzverkauf
Der Gewürzspeicher in seinem Sonnenhof
Sonnenhof
hat mich richtig umgehauen.

Fest steht jedenfalls, die produzieren gutes Zeugs da in Wolpertshausen und Umgebung.
Fest steht ebenfalls, das ich schon wieder wählerischer geworden bin was Fleisch angeht.

Danke nochmal, Martin, für den coolen Trip!

Bushinten

Schweinenacken vom Grill

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4 bis 6 Portionen

Zutaten:
45 g Salz
1 Schweinenackenbraten 1,0 – 1,4 kg, pariert, gebunden)
2 EL Olivenöl

1 EL Pfeffer
1 Hand Holzchips (1 Std. gewässert)

Zubereitung:
Das Salz in 2 l Wasser auflösen. Den Braten in die Lake geben, er muss vollständig mit Lake bedeckt sein.
1,5 bis 2 Stunden kalt stellen.
Braten herausnehmen und trocken tupfen.
Mit Öl einreiben und mit Pfeffer bestreuen. Eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
Bodenlüftung des Kugel-Grills halb öffnen. Holzkohlebriketts im Anzündkamin anzünden. Kohlen in einer Hälfte des Grills gleichmässig verteilen. Grillrost auflegen, Deckelöffnung halb öffnen, Deckel schließen und heiß werden lassen.
Deckel öffnen und den Braten direkt über den Kohlen unter mehrfachem Wenden ca. 10 Minuten angrillen.
Dann das Fleisch auf die kühlere Seite des Rosts legen, die Holzchips auf den Kohlen verteilen, Deckel schließen und den Braten 25 Minuten zugedeckt garen.
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Braten drehen und wenden und weitere 15 bis 30 Minuten (je nach Dicke) garen bis eine Kerntemperatur von 60° erreicht ist.
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Den Braten auf einem Schneidbrett locker in Alufolie einschlagen und 15 Minuten ruhen und nachgaren lassen. Das Fleisch erreicht dabei eine Kerntemperatur von 63° bis 65° und wird somit garantiert nicht trocken.
Fäden entfernen und in 1,5 cm dicke Scheiben schneiden und servieren.

Spargelnocken

Schnell noch eins.
Bevor die Saison wieder rum ist.
Es kann gar nicht genug Spargel-Rezepte geben.

Aus der Heimat der Knödel. Aus Südtirol!

Spargelnocken 12.05.2016 18-19-19

Spargelnocken
4-6 Personen

Zutaten:
200 g altbackenes Weißbrot
1/8 l Milch
1 kleine Zwiebel
1 EL Butter
100 g Magerquark
2 Eier
200 g Spargel (gewürfelt und blanchiert)
2 EL Mehl
Salz, Pfeffer, Muskat, gehackte Petersilie
eventuell Semmelbrösel
Spargel, ger. Parmesan und braune Butter zum Anrichten

Zubereitung:
Das Brot würfeln, mit der heißen Milch vorsichtig beträufeln und einweichen. Nicht zu feucht werden lassen. Die Zwiebel fein würfeln und in der Butter weich dünsten. Mit Brot, Quark, Eiern, Spargel mischen, dabei das Mehl und die Petersilie einarbeiten. Kräftig würzen.
Die Masse eine halbe Stunde kalt stellen und quellen lassen. Mit angefeuchteten Händen oder zwei Esslöffeln Nocken formen. In Salzwasser etwa 10 bis 12 Minuten leise köcheln lassen.
Mit gebratenem Spargel, Parmesan und brauner Butter anrichten.

Nose to Tail

Grünzeugmässig.
Geht bei Gemüse auch.
Auch beim Grünzeug kannste alles brauchen.
Schalen, Blüten, Stengel, Blätter – alles verwertbar.
Irgendwie.
Auch die Artischockenblätter.
Da musste erstmal drauf kommen!
Jedesmal hab´ ich über den Abfall bei den Artischocken geflucht.
Jetzt nicht mehr.
Danke für die grandiose Idee!
Nicht von mir.
Vom Andree Köthe.
Vom Essigbrätlein.

Artischocken im Fond auf Bohnencreme

8 Personen als Vorspeise

Zutataen:
Artischockenfond
1 geschälte Zwiebel
1 Stange Lauch, geputzt
1/4 Sellerie, geschält
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
1/2 TL Koriandersamen
1/2 TL weißer Pfeffer
2 Thymianzweige
1 Lorbeerblatt
100 ml weißer Portwein
Artischockenblätter
1 l Geflügelfond
5 Zweige Blattpetersilie
5 Korianderzweige
1/2 TL Koriandersamen
2 Streifen Orangenschale

Artischocken
8 große Artischocken
1 Zitrone
3 Streifen Orangenschale
1 TL Koriandersamen
1 Knoblauchzehe
Zucker, Salz
Olivenöl
1 TL Butter

Weiße Bohnencreme
200 g getrocknete weiße Bohnen
1 Karotte
1/2 Stange Lauch
1/4 Sellerie, geschält
1 Zwiebel, geschält
1 Lorbeerblatt
1/4 Knoblauchknolle
Olivenöl
125 g Creme double

Kaiserschoten
200 g Kaiserschoten
4 Zweige Koriander gezupft

Zubereitung:
Die Gemüse für den Fond klein schneiden, mit etwas Olivenöl anschwitzen. Korianderkörner, Pfefferkörner, Thymian und Lorbeer zugeben. Mit weißem Portwein ablöschen und völlig einkochen lassen. Die Artischockenblätter zugeben, Geflügelfond angießen und 1 Stunde köcheln lassen. Vom Herd ziehen und noch 30 Minuten ziehen lassen, dann alles mixen. Den Fond durch ein Tuch passieren, dabei gut auspressen, nochmals aufkochen und wieder vom Herd nehmen. Blattpetersilie, Korianderzweige und -körner sowie die Orangenschale zum Aromatisieren zugeben. Nach 30 Minuten erneut durch ein Sieb passieren.

Für den Artischockenfond die Artischocken schälen, dabei die inneren jungen Blätter aufheben, das Artischockenheu mit einem kleinen Löffel herauskratzen. Die Artischockenböden in Zitronenwasser aufbewahren. Für die Artischockenböden den Saft einer halben Zitrone, 0,4 l Wasser, Orangenstreifen, Korianderkörner, Knoblauchzehe, Zucker und Salz auf die Hälfte einkochen und durch ein Sieb geben. Die Artischockenböden in dem Würzsud gar kochen. Aus dem Sud nehmen und mit etwas Sud, Olivenöl und Butter glasieren.

Für die Bohnencreme Karotte, Lauch, Sellerie, Zwiebel, Lorbeer und Knoblauch in Olivenöl anschwitzen. Die Bohnen zugeben und alles mit Wasser bedecken. Die Bohnen aufkochen lassen, abschäumen und bei niedriger Temperatur langsam weich kochen. Die Bohnen mit Fond auf ein Sieb geben und das Gemüse entfernen. Die Bohnen mit etwas Fond und der Creme double pürieren und durch ein Sieb streichen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Kaiserschoten blanchieren, abschrecken und in etwas Butter glasieren. Mit Salz, Pfeffer und gehacktem Koriandergrün abschmecken.

Den Artischockenfond erwärmen und mit etwas Olivenöl binden.

In die Mitte eines tiefen Tellers etwas Bohnencreme geben, jeweils einen Atischockenboden daraufsetzen und mit dem Artischockenfond umgießen. Die Kaiserschoten auf den Artischocken anrichten.

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Martin Seefried, Metzger!

In Franken
In der Nähe von Nürnberg. Abenberg heißt der Ort.
Da hat er seinen Laden.
Metzgerei 30.04.2016 07-35-42
Eine Metzgerei wie viele. Auf den ersten Blick. Nur auf den ersten Blick.
Das ist eigentlich keine Metzgerei.
Eher eine Idee. Eine Vision.
Das ist ganz viel Mut, ganz viel Kreativität.
Du brauchst für so was einen mit einem Arsch in der Hose.
Martin 30.04.2016 08-51-07
Kämpfen musser nämlich auch. Trotz seiner Produktqualität.
Kämpfen gegen den Amtsschimmel. Den aus Nürnberg, den aus München, den aus Berlin und den aus Brüssel.
Die Brüder meinen´s nämlich nicht immer gut mit einem kleinen Metzger aus Abenberg.
Da musser schon mal die Einfahrt zum Hof für´n LKW auslegen, der überhaupt nicht in die Gasse passt. Alles erledigt. Die Herren sind zufrieden und geben Ruhe.
Viel mehr kämpfen musser aber gegen die ALDIS, LIDLS und andere.
Gegen den schlechten Geschmack und gegen Geiz ist Geil musser kämpfen.
Gegen die Zeit musser auch kämpfen. Während der Fahrt zu seinen Foodtruck-Events.
Foodtruck 30.04.2016 08-04-28
Die Karren sind nämlich küchenmässig top, motormässig aber nicht auf lange Strecken ausgelegt.

Macht er alles.
Mit Unterstützung.
sie 30.04.2016 09-51-31
Immer wieder neue Ideen, immer wieder Weiterentwicklungen.
Alles mit einem Grundsatz: Nur Tiere, die vernünftig gelebt und mit Respekt und Achtung geschlachtet wurden!
Das zieht er gnadenlos durch.
Nur Zeugs von der Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall. Nix anderes.
Brotzeit 29.04.2016 19-27-23 29.04.2016 19-27-23.2016 19-27-23
Dafür mach ich Werbung!
Und kauf da.
Kannste alles online bestellen.
Die sind echt fix.
Zuverlässigkeit und gnadenlose Qualität.
Und ich hab´ auch noch den Vorteil, die Menschen dahinter kennengelernt zu haben.
Online-Bestellung mit Metzgerei-Besuchs-Feeling, quasi.
Karton
Vielleicht bekommen wir auch das Problem mit dem Verpackungsmüll irgendwie in den Griff.
Gemeinsam sollte da was machbar sein.

Nürnberger Rostbratwurst mit Kraut und Kartoffelspießen
Rostbratwurst_Kraut 10.05.2016 17-58-59
Polpette vom Schweinehack in Sofregit
Polpette_Sofregit 11.05.2016 18-35-54

Also.
Seeteufel.
Den meine ich nicht. Ich meine nicht den Seeteufel.
Der heißt ja auch noch Lotte und Anglerfisch. Den nicht.
Auch nicht den Wolfsbarsch.
Den meine ich auch nicht.
Der heißt nämlich auch Loup de Mer. Schmeckt gut, meine ich aber nicht.
Ich meine den Seewolf.
Nicht den, der eine Kartoffel in der Hand zerdrücken kann.
Den Fisch meine ich.
Der, der auch Steinbeißer genannt wird.
Dat soll ein Mensch kapieren…

Seewolf in Auberginen mit Orangen-Beurre-Blanc

2 Personen

Zutaten:
Seewolf und Auberginen
1 Aubergine
1 l Gemüsebrühe
1 Bd. Basilikum
5 EL Olivenöl
1 kl. Knoblauchzehe
1 EL Mie de Pain
Salz, Pfeffer
2 Seewolffilets a´ ca. 180 g
1 EL Pinienkerne

Orangen-Beurre-Blanc
1 Schalotte
1/2 Bio-Orange
1/8 l kräftige Gemüsebrühe
1 EL Weißwein
Salz, Pfeffer
4 EL kalte Butter

Zubereitung:
Die Auberginen waschen und die Bäckchen links und rechts dünn abschneiden. Auf der Aufschnittmaschine längs in 4 mm dicke Scheiben schneiden. Gemüsebrühe aufkochen. Die Auberginenscheiben darin ca 4 Minuten köcheln, herausnehmen und abtropfen lassen.
Das Basilikum waschen und trocken schütteln. Die Blätter (Stiele anderweitig verwenden) grob schneiden und im Mixer mit 3 EL Olivenöl fein zerkleinern. Den Knoblauch zerdrücken und zugeben. Semmelbrösel unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Schalotte schälen und fein würfeln. Die Schale der Orange abreiben und den Saft auspressen.
In einem kleinen Topf die Schalotte mit der Brühe und dem Wein aufkochen. 1 EL Orangensaft, Salz und Pfeffer zugeben, die Butter in kleinen Flocken dazugeben und die Flüssigkeit damti binden. Beurre Blanc mit etwas Orangenschale abschmecken.
Je vier Auberginenscheiben überlappend nebeneinanderlegen und mit der Basilikummasse bestreichen. Fischfilet darin einwickeln und zunächst auf der Naht in heißem Olivenöl 4 Minuten braten. Dann vorsichtig wenden und weitere 4 Minuten braten. Braten auf Backpapier ist hier keine schlechte Idee.
Pinienkerne ohne Fett leicht rösten.
Filets auf vorgewärmten Tellern anrichten, mit der Beurre-Blanc umgießen und mit den Pinienkernen bestreuen.

Seewolf_Aubergine 06.05.2016 18-42-57

Salz und Pfeffer. Teil 1

Diesmal nur zur Unterstützung der Eigenaromen. Stinknormales Meersalz.

Salz geht immer.
Zu pikant und auch zu süß.
Zu allen Gewürzen.
Aber obacht! Nicht zuviel des Guten.
Die Kunst ist, an die Grenze zu kommen, nicht darüber!
Wenn´s nur auf die Geschmacksrichtung “Salzig” ankommt, nimmste normales, feines Meersalz.
Wenn du aber auch noch einen leichten Crunch willst, brauchste Fleur de Sel oder andere Salzflocken.
Erst am Tisch drüberstreuen. Die Flocken wirken beim Zerbeißen zusätzlich knusprig ohne ein Zuviel an Salzgeschmack hervor zu rufen.
Probier´s aus…

Gebratene Calamaretti auf Sherry-Zwiebeln

4 Personen als Vorspeise

Zutaten:
320 g küchenfertige Calamaretti
Etwas Rapsöl zum Anbraten
Salz, schwarzer Pfeffer
1 TL Schnittlauchröllchen
300 g weiße Zwiebeln, in Spalten geschnitten
2 EL Butter
500 ml trockener Sherry
80 g gepalte Fave (Saubohnen)
einige sehr feine Frühlingszwiebelringe (das Hellgrüne)
Maldon Sea Salt-Flocken

Zubereitung:

Zwiebelspalten in der Butter glasig schwitzen. Mit dem Sherry ablöschen und reduzieren bis das Zwiebelragout völlig eingekocht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Calamaretti kurz und scharf im Öl anbraten (kurz braten oder lange schmoren! Dazwischen = Autoreifen!)
Mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Schnittlauch bestreuen.
Calamaretti und Zwiebelragout in tiefe Teller geben, mit den Fave und den Frühlingszwiebeln dekorieren.
Am Tisch einige Salzflocken darübergeben.

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Mehr musst du nicht haben!
Salz und Pfeffer!
Reicht!
Du brauchst nicht immer die volle Gewürz-Dröhnung.
Salzen am Anfang, pfeffern am Schluß. Ganz einfach!
Vorsichtig salzen. Zu wenig ist fade, zu viel ist Katastrophe!
Den schmalen Grad dazwischen erwischen ist hohe Kunst.
Pfeffer nicht zu früh.
Kauf nicht den gemahlenen Mist. Der schmeckt nach nix.
Selbst mahlen! Noch besser ist mörsern. Oder mit dem Messer hacken.
Ist alles dann doch nicht so ganz einfach.
Lohnt vielleicht ein genauerer Blick drauf.
Mach´ ich!
Demnächst hier…

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Lachs mit grünem Spargel

4 Personen

Zutaten:
8 kleine Kartoffeln, vfk
4 Tranchen Lachsfilet mit Haut
4 EL Butter
4 EL Olivenöl
1 Bund grüner Spargel (500 g)
2 EL Noilly Prat
2 EL Creme Fraiche
3 EL Estragon und Petersilie gemischt und gehackt
schwarzer Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Kartoffeln in der Schale in Salzwasser gar kochen, heiß pellen. In grobe Stücke reißen und trocknen lassen.
In einer großen Pfanne in 3 EL Olivenöl leicht braun braten, salzen, 2 EL Butter zugeben und durchschwenken. Abschmecken.

Während die Kartoffeln kochen, den Lachs salzen. Eine Backform im auf 150° vorgeheizten Backofen aufwärmen, mit einem EL Olivenöl ausstreichen und den achs mit der Hautseite nach unten hineinlegen. Mit Alufolie abdecken und im Ofen ca. 15 Minuten garen. Vor dem Servieren die Haut entfernen.

Den geputzten Spargel schräg in 5 cm lange Stücke schneiden. In 2 EL Butter bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten braten, bis er hellgrün wird. Den Vermouth angießen und 2 Minuten mitköcheln lassen. Vom Herd nehmen und Salz, Creme Fraiche und Kräuter unterrühren.

Alles zusammen anrichten.

Magst du Knoblauch?

Du magst bestimmt Knoblauch.
Ich auf jeden Fall.
Schmecken tut er und gesund isser.
Soweit also alles gut.
Was aber, wenn jemand ihn nicht mag?
Oder nicht verträgt?
Oder noch unter die Leute muss? Leute, die keinen gegessen haben?
Was tun also, wenn er trotzdem rein muss, weil es sonst nicht schmeckt?

Dann nimmste den eingelegten.
Wunderbare Umami-Bombe.
Aber eben ganz dezent. Irgendwo ganz weit im Hintergrund.
Aber eben doch da.
Geht immer und keiner merkt´s.

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Eingelegter Knoblauch

Zutaten :
3 junge Knollen Knoblauch
2 Zweige Thymian
2 Zweige Rosmarin
25 schwarze Pfefferkörner
20 g grobes Meersalz
Olivenöl

Zubereitung:
Knoblauch in einzelne Zehen zerteilen. Zu kleine Zehen aussortieren und anderweitig verwenden. Grobe Außenhaut entfernen. In eine Kasserolle geben. Gewürze und Kräuter zugeben und alles knapp mit Olivenöl bedecken. Auf den Herd stellen und erwärmen. Das Öl darf nur sanft sieden, nicht kochen! 50 Minuten sieden lassen. Topf vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Knoblauch in heiß ausgespülte Gläser verteilen und mit dem Öl bedecken. Gläser gut verschließen und Knoblauch nach Bedarf mit dem Löffel entnehmen. Übriges Öl für Gemüsegerichte oder Salate verwenden.

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Wenn gar nix mehr geht…

…geht gar nix mehr.
PC down. Blogger-Super-Gau.
Ich geh´ mal davon aus, dat die Grafik-Scheiß-Karte nen Schlag hat.
5 Minuten hälter durch, dann siehste gar nix mehr. Fünf Minuten!
Zu wenig zum Daten sichern. Hast du Vollpfosten natürlich ewig nicht mehr gemacht. Dumm gelaufen!
Fünf Minuten. Zu wenig für alles.
Reicht noch nicht mal zum Veröffentlichen von deinem NURDASGUTEZEUGS-Gesülze.
Übers Foto-Pimpen brauchen wir erst gar nicht zu reden.
Musste halt gucken, dat du mit deiner Tablet-App zurecht kommst.
Irgendwie musste Lebenszeichen senden.
Sonst haben sie dich ruckzuck vergessen. Draußen in der weiten Welt.
Da biste ratzfatz weg vom Fenster, garantiert!
Also dann eben ohne Verlinkungsgedöns und ohne dat ganze andere Schicki-Micki-SEO-Zeugs.
Einfach nur´n kleines Rezept.
Gabet letzte Woche beim China-Kochkurs inne VHS.
Kam gut. Auch ohne Drecks-PC!

Shiitake gebraten

Gebratene frische Shiitake-Pilze mit Tomaten und Ingwer

2 klein. Tomaten
2 Essl. Erdnussöl
100 Gramm Frische Shiitake-Pilze, Stiele entfernt und Hüte
— halbiert
3 Knoblauchzehen, grob zerdrückt
1 Stück Ingwer, 7 cm lang, in dünne Scheiben geschnitten
1/2 Teel. Meersalz
3 Frühlingszwiebeln, geputzt und in 5 cm lange
— Stücke geschnitten
2 Essl. Shao-Xing-Wein
1 Teel. Brauner Zucker
1 groß. Chilischote, in dünne Ringe geschnitten
1 Teel. Helle Sojasauce
1/2 Teel. Sesamöl

1. Tomaten längs halbieren, dann jede Hälfte vierteln und
beiseitestellen. Erdnussöl in einem heißem Wok erhitzen, bis die
Oberfläche leicht flimmert. Pilze, Knoblauch, Ingwer und Salz
zufügen und unter Rühren 2 Minuten braten. Tomaten und
Frühlingszwiebeln beimengen und unter Rühren 1 Minute weiterbraten.

2. Shao-Xing-Wein und Zucker zugeben und 30 Sekunden weiterrühren.
Chili und Sojasauce zufügen und 30 Sekunden unter Rühren
weiterbraten. Sesamöl unterrühren und sofort servieren.

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