Feeds
Artikel
Kommentare

Ich Meisterkoch

Gottseidank!

Die haben mich völlig rausgeschnitten!

Der Cutman hat ganze Arbeit geleistet, guter Mann!

Diese Peinlichkeit ist mir erspart geblieben,

BEIM ZWIEBELSCHNEIDEN VERSAGT!!!!!!

Obwohl, ich hätt´ eigentlich gerne mal die Zwiebelchen gesehen. Von mir, vor allem aber von meinen Nachbarn, die wurden auch aussortiert!

Der eine ist Metzger, der andere hat ´ne Kochschule!

DIE KÖNNEN Zwiebeln schneiden!

Am 19. Mai zwanzichzehn war´s, da hab ich Wind von der Geschichte bekommen. Groß die Klappe aufgerissen und abgelästert, aber dann doch die Bewerbungsunterlagen angefordert. Hat mich doch mal interessiert.

Einen Fragebogen haben sie geschickt. Und einen Leitfaden, wie man ein Video dreht, und Fotos wollten sie auch.

Video drehen kann ich mit meiner Fuddelkamera nicht; deshalb hab´ ich denen die Küchenschlacht-DVD´s geschickt.

Der Fragebogen ging schon mal ziemlich ans Eingemachte. Die wollen richtig persönliche Dinge wissen. Selbsteinschätzung, Fremdeinschätzung und weiteres psychologisches Zeugs.

Da halt´ ich mich doch mal vornehm zurück und antworte ziemlich einsilbig – sonst gar nicht meine Art. Das hier geht aber schon etwas zu weit.

Trotzdem, ich find´s alles in allem herausfordernd. Ich kann mir vorstellen, daß die Kocherei bei denen richtig Spass macht. Und der Preis ist ja auch nicht zu verachten. Schöne Berichte für´n Blog fallen sicherlich auch ab. Deshalb bewerbe ich mich!

Und werde eingeladen!

Sonntag, 13.06. 8:00 Uhr, Köln. Den Vertrag schicken sie direkt mit, riesen Teil, so in etwa wie ein Ikea-Katalog. Muß ich den lesen? Nö! Ich fahr da erst mal hin und dann sehen wir weiter.

Also, “Vorcasting” am Sonntag, erste Runde dann Montag und Dienstag, zweite Runde am Mittwoch und dann Einzug ins “Loft” (Watt is´n datt? Nie gehört! Ist mir aber erstmal auch egal.)

Für das Vorcasting sollen wir ein kaltes Gericht zu Hause vorbereiten und dann vor Ort servieren.
Häh? Wie stellen die sich das denn vor? Wir haben Sommer! Es ist warm!

Ich hab´s ja noch gut, 30 Minuten Fahrzeit, da unterbricht keine Kühlkette. Aber was machen die Leute aus Berlin, Hambur, München und wer weiß woher noch?

Ist nicht mein Problem, ich bereite was vor und zwar das hier.

Rezept vom Johann, da kann nun wirklich nix schief gehen.

Bin mit meiner Jüngsten pünktlich da. Die anderen sind alle pünktlicher. Und stehen vor uns in der Riesen-Schlange. Alle wollen rein in den Bau. Wir stehen mit unseren Kühltaschen in der prallen Sonne. Und warten und warten und warten…
Ständig kommt ein Kamerateam und stellt blöde Fragen. Hab ich keinen Bock drauf.

Ich will jetzt da rein und meinen Fisch präsentieren! Deshalb immer dezent im Hintergrund halten und in die andere Richtung gucken.

Irgendwann checke ich ein, muß den Vertrag unterschreiben und warte in der Zone “Blau”. Und warte und warte und warte…
Übrigens haben WIR heute abend unser erstes WM-Spiel und mittlerweile ist Mittag.

Endlich werde ich aufgerufen. Ab in die Anrichtezone. Ich Hornochse hab´s Schneidbrett vergessen, deshalb schneiden auffem Teller, nicht gut, aber immer noch gut genug.

Ich sehe, was die Konkurrenz so alles anrichtet. Einige Perlen dabei, keine Überflieger, viel “Bedenkliches” (Menge, Hygiene usw.). ICH WÜRD´S NICHT ESSEN!

Dann Treppe hoch in den Jury-Raum. Mehrere Jurys gleichzeitig, zusammengesetzt mit einem Koch aus der Gegend und einem Redaktionsteam-Mitglied.

Ich erkläre mein Gericht und werde von der Jurytante mal wieder ausgequetscht. Nicht mit Mir! Nur oberflächliche Antworten!

Das Essen ist natürlich in Ordnung.

Wieder unten im Foyer. Mittlerweile haben wir 15 Uhr. Die Jury zieht sich zur Beratung zurück. Und wir warten und warten und warten….

Die Entscheidung!
Einige raus! So cirka 50-60 kommen weiter – ich auch. Werden eingeteilt auf Montag und Dienstag. Dienstag kann ich nicht. Ich tausche mit einem Teilnehmer, der kann nämlich am Montag nicht, weil, der braucht Hackfleisch, und das kriegt er bis Montag 7:30 Uhr nirgendwo.

Dienstag
Um 7:30 Uhr bin ich pünktlich da! Ausgeschlafen, fit wie´n Turnschuh, und mit gutem Zeugs im Gepäck. Wieder müssen wir alles mitbringen, jedenfalls die Zutaten!

Gekocht wird diesmal hier, und zwar richtig. Da freu´ich mich drauf! Das ganze Gedöns drumherum ist für mich halb so schlimm, ich kann mich abseilen, ich schlafe nicht im Hotel sondern zu Hause!

Besichtigung der Küche. Mehrere Kochzeilen hintereinander! INDUKTION, scheiße, hab ich keine erfahrung mit! Vorne Sitzplätze für die Zuschauer (wartende Kandidaten). Einweisung in die Technik, alles halb so schlimm, Induktion finde ich auf einmal klasse!

Dann wieder warten und warten und warten und dumme Fragen beantworten und so weiter!
Ich schaue mir die Konkurrenz an. Klar, kochen können die alle, aber alle auch nur mit Wasser.

Verdammt, Junge, du hast hier echt ne Chance! Hundertausend!

Die Fragen machen mich langsam nervös.

Die wollen an die Leichen im Keller! Familiäre, persönliche, berufliche Probleme, all das was für die Zielgruppe interessant sein könnte.

Wer hat keine Probleme!?

Aber die bind´  ich denen nicht auf die Nase, garantiert nicht. Ich kann kochen, das wird ja wohl reichen, jetzt wo ich schon mal so weit bin!

Die Konkurrenz ist da teilweise mitteilsamer, Leute gebt acht, das kann in´s Auge gehen!

Ich bin dran. Vierzig Minuten Zeit für ein Gericht. Mit den Töpfen dann vor die Jury und dort anrichten, das ist die Aufgabe. Ich mache Jakobsmuscheln mit Linsen, einfach und gut.

Klassisches Wettbewerbsgericht, kann jeder, hier gehts ums Weiterkommen, nicht um irgendwelche Experimente wie damals in der Küchenschlacht!

Und während des Kochens wieder diese Fragen. Wie gehts dir jetzt? Welche Gefühle hast du? Und so weiter. Mann, ich bin am Kochen, mir gehts gut, ich hab die Nummer locker im Griff, was wollt ihr von mir?

Vor der Jury!
Da isser, Nelson Müller! Nicht schon wieder!
Ich richte an und erkläre das Gericht bzw. stammele so vor mich hin, was willste hier auch groß erklären.

Die Kamera fällt aus und ich fange noch mal von vorne an…

Nelson schmeckts, er ist begeistert, die beiden anderen auch! Die putzen den Teller ratzekahl auf! Siehste, klappt doch!
Der Raue will wissen, was ich machen würde, wenn ich hierbei keine Jakobsmuscheln hätte.

Kein Problem, sage ich, den Salbei durch Majoran ersetzen und ein Stück Blutwurst braten. Die Herren sind beeindruckt und ich ne Runde weiter.

Und muß wieder ein Interview geben. Was sich in meinem Leben ändern wird, wenn ich hier gewinne? Mann, ich bin um 100.000 reicher, nicht mehr und auch nicht weniger! Sind die blöd oder was?

Zu Hause krieg ich den Kopp gewaschen, von IHR. Hast du Depp eigentlich mal den Vertrag gelesen? Du machst das alles erstmal alles für lau. Dann wollen die hier bei uns ne HOMESTORY drehen, hast du sie noch alle?

Und du musst 6 Wochen in so nen Big-Brother-Container oder so, wie soll das denn gehen. Neh, mein ich.Iich wohn doch in der Nähe, da muß ich bestimmt nicht rein.
Pustekuchen, SIE hat natürlich recht, wie immer!

Mittwoch
Treffpunkt Hotel und dann mit dem Bus in irgendein Kölner Industriegebiet. Ne ehemalige Gießerei und anschließend Erlebnisgastronomie, das ist die Location.
Da findet die Zwiebelnummer statt, ihr habts gestern abend gesehen!

Vorher wieder warten und warten und warten und Interviews und Gejohle für die Kameras und Marschieren, truppweise, über staubige Wege für irgendwelche schwachsinnigen effekthaschenden Kameraeinstellungen.

So langsam krieg ich die Krise. Und weiß wegen der Loft-Nummer eigentlich gar nicht, wie ich mich weiter verhalten soll. Ich glaub, ich zieh´s trotzdem durch, irgendwie wird´s gehen! Vielleicht aber auch nicht!

Dann geht los. Zwiebeln schälen ist angesagt. Tim der Große erklärts und guckt so richtig böse dabei. Mann, ist das ein harter Hund, ich bin einigermaßen beeindruckt. Die anderen Kandidaten in meinem Alter auch!

Wir legen los. Ich beobachte die Nachbarschaft, gute Leute, die haben´s echt drauf. Bei mir läufts nicht besonders, aber auch nicht richtig schlecht.

Einer nach dem Anderen wird abgeklatscht – ist weiter.

Mein direkten Nachbarn und ich schneiden weiter. Plötzlich wird mir klar, das hier ist ein Witz. Nachher werden die sagen, die “Abgeklatschten” sind raus und die am Brett sind weiter. Garantiert, anders kann´s nicht sein, so wie die Jungs neben mir schneiden!

Tja, Claus, da hast dich aber gewaltig verschätzt! Raus! Beim Zwiebelschneiden! Kanns noch peinlicher sein?
Mit mir und auch danach beim Grill-Wettbewerb, jede Menge gute Leute ausgeschieden, meist älter, meist kochtechnisch bewandert, wohl nicht mehr formbar und vor allem: Fürs SAt1-Freitagsabend-Publikum uninteressant.

Hätte eigentlich jedem klar sein müssen. Es geht hier um Kohle.

Für den Sender, der lebt von Werbung. Da kommts auf Quote an. Die brauchen TYPEN und keine Kochverrückten.

Schlimm nur, wenn junge, vielleicht auch noch labile Menschen sich Hoffnungen machen und nur ausgenutzt werden. Und das wird mit jeder weiteren Runde immer prekärer.

Ich hab´s mir so nicht vorgestellt, hätt´  ich wirklich nicht gedacht, da bin ich wohl auch ein wenig naiv.
So was mach´ ich nicht mehr! Jedenfalls nicht mehr bei den Privaten. Vielleicht nochmal beim ZDF. Vielleicht Topfgeldjäger. Vielleicht nächsten Donnerstag…

Hinter feindlichen Linien!

Gefährlicher Auftrag! Ich sag´s euch! Auf was hab´ ich mich da eingelassen?

Infiltrieren soll ich!
Reinschmuggeln soll ich mich!

Die Nummer ist saugefährlich, ich weiß nicht, ob ich da noch mal heil rauskomme.

Fotografieren ist nicht wirklich möglich. Hab´ mir eine Kamera in die Hornhaut des linken Auges einbauen lassen. Ideen muss der Mensch haben.

Die Bedienung von dem Teil ist nicht einfach!

Wo muß ich hin? Ah, da vorne ist was…

Hier musses irgendwo sein, bleib ja vorsichtig, nicht leichtsinnig werden…

An den ersten Wachtposten bin ich vorbei. Ging gerade nochmal gut.

Da isses, hier bin ich richtig…

Jetzt Obacht, überall Kameras…

Da muss ich irgendwie rein. Der Boden wird langsam heiß!

Ich bin drin, uff, geschafft.
Und da vorne! Den kenn´ ich! Das is´n Verrückter! Watt macht der denn hier?

Jetzt warten Sie auf das Ergebnis.

Die Kamera reizt meine Augen, ich seh kaum noch was!

Ich tauch´ jetzt erstmal ab! Wenn´s was Neues gibt, melde ich mich!

Vorausgesetzt, ich werde nicht erwischt. Mann, ist datt ein scheißgefährlicher Job, und alles für lau!

Bevor ich´s vergesse, mein Auftraggeber bat mich, Euch noch zu erzählen, wie man ratzfatz 1a Bio-Lauch hinkriegt:

Lauchstangen putzen, halbieren und sorgfältig waschen. In eine Pfanne geben, mit Wasser knapp bedecken, ein Stück Butter reingeben und salzen. Aufkochen, Deckel drauf und den Lauch zugedeckt weich köcheln lassen. Deckel weg, Hitze hoch, Wasser verkochen. Der Lauch soll leicht bräunen. Parmesan drüber, fertig.

Geht nur mit Lauch vom Bauern umme Ecke. Mit gepimptem Supermarktzeugs klappt das nicht!

ENDLICH IST ES sOWEIT!!!

Der mit Spannung erwartete dritte Teil der Star-Wars-Trilogie endlich im Free-TV.

Um 20:15 Uhr in Pro7!

Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter
Science-Fiction-Film, USA 1982-97
FSK ab 12

Beschreibung:
Luke Skywalker (Mark Hamill) und seine Freunde können Han Solo (Harrison Ford) endlich aus der Gefangenschaft von Jabba the Hutt befreien und nehmen nun erneut den Kampf gegen das Imperium auf. Ihr oberstes Ziel ist die Zerstörung des noch immer nicht fertig gestellten Todessterns, der auf Energie aus einer Generatorenstation angewiesen ist. Mit Unterstützung der Ewoks wollen die Rebellen die Station zerstören. Während der Aktion findet Luke heraus, dass Leia (Carrie Fisher) seine Schwester ist und beschließt, sich Darth Vader (David Prowse) allein zu stellen …

Stellt alles bisher dagewesene klar in den Schatten! Muss man gesehen haben!

Sonst kommt ja wirklich nix vernünftiges in der Glotze. Ich glaub´, bei SAT 1 renovieren sie das Funkhaus, da ist am Freitag aus technischen Gründen von 20:15 Uhr bis 22:15 Uhr Sendepause.

Vor dem Science fiction-Film galaktische Putenröllchen auf lauwarmem Paprikasch

Putenbrust dünn aufschneiden und plattieren. Mit Mühlensenf bestreichen, salzen, pfeffern, mit geräucherter Putenbrust und Schafskäse füllen. Behutsam anbraten und im Ofen bei 150° garziehen lassen.

Eine gehackte Zwiebel und eine gehackte Knoblauchzehe in Olivenöl anschwitzen. Verschiedenfarbige ungarische Spitzpaprika in Streiben dazugeben, eine Zucchini in Scheiben ebenfalls zugeben, etwas Paprika edelsüß und Salz dazu, bei großer Hitze kurz anbraten, dann Hitze reduzieren und das Gemüse gar schmoren. Etwas abkühlen, einen Schuß Rotweinessig und noch etwas Olivenöl drübergeben. Basilikum rein und mit gerösteten Kürbiskernen bestreuen. Für den finalen Crunch noch etwas Fleur de Sel drüber.

Und dann viel Spaß beim Film!

Oder wandern!?!

Könnte auch gehen. Kannste nicht viel verkehrt machen mit. Außer verlaufen! Aber das muß ja keiner wissen. Und mit Zwiebeln haste beim Wandern garantiert nix zu schaffen.

So könnt´s aussehen:

Winningen – Wolken – Kobern – Winningen
18 Kilometer, 4.30 Stunden (wir sind stramm gegangen, knapp vier Stunden)

Los geht´s in Winningen. Gemächliche Steigung durch die Wingerte bis zur Autobahnraststätte. Und etwas lernen kann der Zugereiste und Auswärtige hier auch – über Wein!

Oberhalb des Uhlen (Wein-Lage!!! Vom Feinsten!!!) gehts über den Weinhex Pfad.

Bilder von hier oben hab´ ich hier schon früher mal eingestellt, hat sich nicht viel verändert. Auch nicht das Ziehen in den Waden beim Abstieg. Verdammt steile Angelegenheit! Wenn`s feucht ist, musste richtig aufpassen.

Wenn du dann unten bist im Langenbachtal, geht´s wieder hoch, nach Wolken. Das ist hier nun mal so, immer hoch und runter! Oben, in Wolken dann der Blick über Wiesen und Wälder.


Wieder runter, Richtung Kobern-Gondorf. Es ist warm, deshalb zwischendurch: COOL DOWN!

Richtung Matthiaskapelle geht´s übern Traumpfad

Da isse, die Kapelle, und so´n Mittelalter-Fest ist hier auch! Die gibt´s neuerdings ja überall.


Karneval hab´ ich zuhause genug, deshalb schnell weiter, runter nach Kobern.




Am Koberner Uhlen

und am Winninger Uhlen

vorbei, zurück nach Winningen.

Das, meine Damen und Herren nenne ich STEILLAGE!!!


Ich kleines Würstchen!

Wie immer, der Abschluß in der Gutsschenke.

Hier kriegste nunmal den besten Schoppen. Für mich Knebel, für SIE von Heddesdorf.

Wonach schmecken die? Genau, danach:

Für den kleinen Hunger:
Sülze vom Jungschwein mit Bratkartoffeln, rustikal, gut!

Der ist genauso platt wie ich!

Schön war´s! Und anstrengend! Sehr zu empfehlen!

Vielleicht backen!?!

Noch 4 Tage!
Und dann???
Vielleicht ´n Fußball-Blog. Oder Autos, auch interessant!

Oder backen! Kuchen backen! Da musste dich genau an Rezepte halten, dann kann auch nix schief gehen. Und mit Zwiebeln haste da eher wenig am Hut.

Wär´ne Möglichkeit! Ich lasset mir mal durch´n Kopp gehen.

Und vorab schon mal meinen

QUÄTSCHEKOOOCHE
Supersaftig und mit kaum Kalorien!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Zwetschgenkuchen mit Haselnuessen und Marzipan
Kategorien: Backen, Fruechte
Menge: 1 Kuchen

300 Gramm Haselnusskerne
2 1/2 kg Zwetschgen
1 Vanilleschote
300 Gramm Zucker
300 Gramm Marzipanrohmasse
300 Gramm Weiche Butter
1 Unbehandelte Zitrone
— duenn abgeriebene Schale
1 Teel. Zimt, gestrichen
5 Groessere Eier
300 Gramm Mehl

Die Haselnusskerne durch die Muehle drehen.

Die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen.

Die Vanilleschote mit einem scharfen Messer der Laenge nach
aufschlitzen und das Mark herauskratzen.

Zucker und Marzipanrohmasse gut miteinander verkneten, dann
Vanillemark, Butter, Zitronenschale und Zimt dazugeben und alles
miteinander vermengen. Dann nach und nach die Eier dazugeben und mit
den Quirlen des Handruehrers so lange ruehren, bis die Masse sehr
schaumig ist und der Zucker sich geloest hat. Zum Schluss Mehl und
Haselnuesse unterruehren.

Die Saftpfanne [1] mit Backtrennpapier belegen, den Teig daraufgeben
und glattstreichen.

Die Zwetschgenhaelften hochkant dicht an dicht in den Teig stecken.

Den Zwetschgenkuchen auf der zweiten Einschubleiste von unten in den
auf 175Grad vorgeheizten Backofen schieben und fuendundfuenfzig bis
sechszig Minuten backen.

Vor dem Anschneiden auskuehlen lassen.

Mit Schlagsahne servieren.

[1] Die Saftpfanne mit dem hoeheren Rand eignet sich bei diesem
Kuchen besser als ein Blech, weil der Obstsaft nicht ueberlaufen
kann.

Tipp: Den Zwetschgenkuchen kann man sehr gut bereits am Vortag
backen. Wegen des Marzipans und Haselnuesse bleibt der Teig auch bis
zum naechsten Tag schoen saftig.

=====

Genaugenommen bis Freitag, 27.08.2010, 20 Uhr, 14 Minuten, 59 Sekunden.

Dann ist Schluß. Dann wird´s peinlich. Dann liest hier nämlich keiner mehr!

Deshalb kann ich die Seite dann auch gleich dicht machen. Ich darf garnicht dran denken…

Aber bis dahin geb´ ich nochmal richtig Gas. Wie mit der Nummer hier.

Kotaska´s spanische Urlaubserinnerungen. Gesehen letzten Freitag bei “Lanz kocht”. Schönes Essen, da kannste nicht meckern.

Ganz unten findet ihr das Rezept, im Original von der ZDF-Seite. Bei der Soße blicke ich da nicht wirklich durch.

Also improvisiert: Ich blanchiere ungefähr 100 g in Streifen geschnittene Chorizo, nehme sie raus unn stelle sie warm. Die Streifen gebe ich am Schluß zu den Kartoffeln.
50 g Chorizo, die gehackten Schalotten und den gehackten Knoblauch dünste ich in Olivenöl an und lösche mit Vermouth und Weißburgunder ab. Völlig einkochen lassen und dann mit 1 Sternanis, 2 Lorbeerblätter und einem Esslöffel Korianderkörner würzen und 200 ml Kalbsfond zugeben; auf die Hälfte reduzieren. Passieren und nochmals reduzieren, abschmecken, aufschäumen.

Das mit dem Basilikum-frittieren war mir zu aufwändig, die Tomaten habe ich in der Pfanne anstatt im Backofen angebraten bis die Haut platzt.

Angerichtet auf dem Teller…


oder in der Pfanne, beides hat was!

Und dazu ein kerniger Riesling. Gutsriesling vom Weingut von Schleinitz aus Kobern…

…hier gewachsen…

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Krosse Dorade angerichtet auf Chorizo, Pimientos und …
Kategorien: ???
Menge: 4 Personen

Kartoffeln
12 Kartoffeln, klein, neu
2 Lorbeerblätter
4 Zweige Rosmarin
Olivenöl
Fleur de Sel
Salz
Chorizo
150 Gramm Chorizo, weich
200 ml Weißwein, trocken
50 ml Wermut ( z.B. Noilly Prat)
2 Zehen Knoblauch
4 Schalotten
200 ml Sahne
Korianderkörner
Sternanis
Lorbeer
Olivenöl
Tomaten
4 Kirschtomaten, am Zweig
Pimientos
12 Pimientos de Padron
Fleur de Sel
Olivenöl
Frittierte Basilikumblätter
1/2 Bund Basilikum
Frittierfett
Salz
Dorade
4 Doradenfilets, à 80 g
1 Zehe Knoblauch
2 Zweige Thymian
Butter
Mehl
Olivenöl
Pfeffer aus der Mühle Zucker
Quelle: — Lanz kocht – Kotaska
— Erfasst *RK* 20.08.2010 von
— Claus Schlemmer

Kartoffeln

Die gewaschenen Kartoffeln mit Schale in Salzwasser mit den
Lorbeerblättern kochen. Danach vierteln und in Olivenöl goldbraun
braten und zum Schluss mit gehacktem Rosmarin und Fleur de Sel
abschmecken.

Chorizo

Chorizo in kleine Würfel schneiden und in Olivenöl bei kleiner Hitze
anschwitzen. Mit Weißwein und Wermut ablöschen und kurz einköcheln
lassen. Aus den Abschnitten mit verbliebenem Weißwein, Wermut,
Knoblauch, Korianderkörnern, Steranis, Lorbeer und den Schalotten
eine Soße herstellen. Hierfür alles zusammen anschwitzen, einköcheln,
passieren und zum Schluss mit Sahne aufmixen.

Den Backofen auf 120 Grad vorheizen.

Tomaten

Die Kirschtomaten am Boden einritzen und einige Minuten im
vorgeheizten Backofen trocknen.

Pimientos

Pimientos in Olivenöl braten, auf Küchenpapier entfetten und mit
Fleur de Sel würzen.

Frittierte Basilikumblätter

Die Basilikumblätter zwischen zwei Kellen in der Friteuse backen,
entfetten und erst unmittelbar vor dem Servieren salzen.

Dorade

Die Doradenfilets mit Salz und Pfeffer würzen. Die Hautseite leicht
mit Mehl bestäuben und in Olivenöl auf der Hautseite kross braten.
Zum Schluss mit Butter, Knoblauch und Thymian aromatisieren.

Die Kartoffelspalten mit Chorizo mischen und in der Mitte des
Tellers anrichten. Aufgeschäumte Soße nappieren, Piementos de Padron
und Kirschtomaten drum herum verteilen und die frittierten
Basilikumblätter dekorativ anrichten. Zum Schluss das krosse
Doradenfilet darauf anrichten.

: O-Titel : Krosse Dorade angerichtet auf Chorizo, Pimientos und
: > Kartoffeln

=====

Unrund!

Manchmal läuft´s unrund. Manchmal auch mit Ansage! Manchmal weiß ich´s schon vorher: Datt hier gibt keinen! Und manchmal zieh ich´s mit meinem Sturkopp trotzdem durch, bescheuert, oder?

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Steinbutt auf Steinpilzen
Kategorien: ???
Menge: 4 Personen

4 Steinbuttscheiben an der Gräte a´ 200 g
Salz
Etwas Zitronensaft
40 ml Olivenöl
1 Thymianzweig
1 Rosmarinzweig
2 Knoblauchzehen
2 Lorbeerblätter
600 Gramm Steinpilze
1 Thymianzweig
2 Schalotten
40 ml Olivenöl
1 Essl. Fein gehackte Petersilie
1 Essl. Schnittlauch fein geschnitten
Salz, weisser Pfeffer

============================ QUELLE ============================
Steinheuer – Das Kochbuch
— Erfasst *RK* 21.08.2010 von
— Claus Schlemmer

Die Steinbuttscheiben mit Salz und Zitronensaft würzen und im heißen
Olivenöl von beiden Seiten anbraten; beim Wenden die Kräuter zugeben.
Für ca. 8 Minuten im auf 180° vorgeheizten Ofen garen. Herausnehmen
und die Haut abziehen.

Steinpilze putzen und in Scheiben schneiden. Schalotten hacken und
im heißen Öl anschwitzen; Steinpilze und Kräuter zugeben. Die Pilze
braten bis sie Farbe angenommen haben. Salzen und pfeffern.

Steinpilze auf Teller geben, Fisch darauf setzen, mit Krätern aus
der Pfanne dekorieren. Dazu passen Risolée-Kartoffeln oder Spaghetti.

=====

Dreimal Stein! -Butt; -Pilz; -heuer; was soll da schief gehen? Ne ganze Menge!

1. Steinbutt
Der Meister verlangt nach Tranchen a´ 200 g. Das heißt, du brauchst nen Fisch mit einem Gewicht von mindestens 3 Kilo, drunter gibt das nix, ist doch klar, oder? In der Metro gibts Steinbutt. Bonsai-Steinbutt! 800 g hat das Fitzelchen. Und was mach ich? Ich kaufs trotzdem. Ich hätt ja auch nen anderen, vernünftigen Fisch kaufen können, aber nein, so doof kann nur ich sein.
Tranchen kannste da nicht rausschneiden. Also filetier ich das Teil und schneide die Filets in Streifen. Ich mehliere die Stücke und brate sie ganz kurz an. Durch und durch trocken und trotzdem nicht braun. Toll gemacht, Claus!

2. Steinpilze
Beim Steinpilz-Einkauf sollte man immer drauf achten, daß die Biester angeschnitten sind, von wegen der Würmer, die mögen nämlich Steinpilze! Das weiß man, oder? Da steht ein Kilo-Korb voller kleiner, praller Steinpilze vor mir. Sehen super aus, die kleinen Pilze. Sind nicht aufgeschnitten, ich Hornochse kauf´ sie trotzdem.
Die Hälfte kann ich dann zu Hause entsorgen, voller Wurmfraß und beim Faulen kannste denen zugucken, so schnell geht das!
Der brauchbare Rest schmeckt nicht, ich weiß nicht woran es liegt.

3. Beilage
Ich nehme die Empfehlung des Meisters auf: Risolée-Kartoffeln. Kartoffeln mit Lorbeer und Salz abkochen. Pellen und in Butter schwenken, bis sie leicht bräunen. Salzen, pfeffern, fertig.
Bei mir kommen diese super-aromatischen-festkochenden Biokartöffelchen vom Bauern zum Einsatz, normalerweise geht da nix schief. Was soll man bei Kartoffeln schon falsch machen? Ich kiegs hin! Ich versau´ die Nummer. SOGAR DIE KARTOFFELN SCHMECKEN NICHT!
Irgendwie zu viel Lorbeer und zu wenig Salz im Kochwasser. Und zu lang drin waren sie auch.

Beim Kartoffelkochen gescheitert – Das muß mir erst mal einer nachmachen!!!

Geht das?

Jetzt mal im Ernst.
Manchmal sind Foodies ganz schön durchgeknallt, naja, nicht die Foodies selbst (außer mir!), sondern die Rezepte. So wie das hier. Also wirklich, Päm, Blaubeeren im Pilz-Risotto, ich weiß nicht. Das hört sich doch sehr verwegen an.
Jedenfalls mit Pfifferlingen!

Mit Steinpilzen wäre das aber was gaaaaaanz anderes. Das könnte gehen, ich probiers aus! Ich hab´nix genommen, ich schwör´s.

Ich koche einen ganz normalen Risotto bianco. Also Schalotten und etwas Knoblauch in wenig Olivenöl andünsten, Reis dazu und mit Weißwein ablöschen. Einkochen und immer wieder Brühe oder Fond angießen. Nach 10 Minuten gebe ich eine Handvoll getrocknete, eingeweichte Steinpilze und das gefilterte Einweichwasser dazu. Parallel brate ich frische Steinpilze an. Die Pfanne wird nur mit sehr wenig Öl eingerieben! Wenn die Pilze schön braun sind, kommt ein schönes Stück (nicht knickig sein!) Salzbutter rein, Petersilie drüber, abschmecken.
Wenn der Reis gar ist, Butter, Parmesan und Petersilie unterrühren, abschmecken, noch einen Moment ruhen lassen und dann mit den gebratenen Steinpilzen und ner Handvoll Blaubeeren servieren.

Die herbe Süße der Beeren passt außerordentlich gut zum Risotto und den Steinpilzen. Das hätt´ ich nicht gedacht.

Danke für die Idee, Päm, und schönen Urlaub noch!

Quickie – HOT!

Hab´keine Zeit! Muß wieder zum Schloß! Cassandra Steen gucken!

Deshalb ganz schnell:
Huhn mit Chili, Zitrone und Minze

Aus einer Handvoll Minzeblätter, zwei Chilischoten, einer Knoblauchzehe, einer Prise Safranfäden, vier EL Olivenöl und dem Saft einer Zitrone im Mörser eine Paste herstellen. Hühnerbrust in Streifen damit einmassieren, 30 Minuten marinieren, in einer Grillpfanne 5 Minuten braten, salzen, mit Couscous (mit reichlich Butter, Rosinen und kleingehackter Frühlingszwiebel) servieren.

Nächste Woche ist der Konzert-Spuk rum, dann hab ich wieder Zeit, dann gibts das nochmal – vom Holzkohlegrill!

Vorletzten Sonntag war´s. Gegossen hat´s wie aus Eimern. Jedenfalls meistens.

Was haben die sich für ne Arbeit gemacht im Schloß Liebieg. Und dann so was.
Uns war das Wetter aber egal. Bei dem Ambiente und dem kulinarischen Angebot von Claudio´s Team ist das Wetter wirklich zweitrangig.

Schöne Weine, gutes Essen, entsprechende Umgebung und das ganze mit den richtigen Leuten – Herz was willst du mehr!

Danke für den schönen Nachmittag – und nächstes Jahr ist´s Wetter garantiert besser!










« Neuere Artikel - Ältere Artikel »