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Warum?

Warum, weiß ich auch nicht.
Echt nicht!
Ich hab´ keine Ahnung, warum der dat so macht und nicht anders.
Alajmo, der Große.
Warum degeneriert der das Erbsenmehl bei 90° 8 Stunden im Ofen?
200 g gaaaanz feines Erbsenmehl.
Kapier´ ich nicht, machet aber trotzdem.
Warum die 320 g Wasser, mit denen du das Mehl dann mixt, knapp unter 50° haben müssen, weiß ich genauso wenig.
25 g Olivenöl und 3 g Salz mixt du übrigens auch noch mit.
Dann ab dafür in dat Halblitersiphon und eine Kapsel draufgeschraubt.
Jetzt packt der Meister das Fläschchen für mindestens drei Stunden (bei mir über Nacht) in den Kühlschrank.
Kann mir mal jemand erklären, wieso?!?
Dann kommts!!!
Du gibst etwas Olivenöl und ein paar Sesam- oderwatweißichfür-Körner in ein Glas (bei mir ein doppelwandiges vom Schott) und spritzt ´ne Portion von dem Teig rein.
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Ungefähr halbvoll. Nicht mehr!
Dann backst du dat Brötchen.
INNE MICROWELLE!!!
Volle Pulle fuffzich Sekunden.
Wer kommt denn auf sowat?
Komm ich nicht mehr mit. Machet aber trotzdem!
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Parallel kochste ein halbes Pfund TK-Erbsen in Salzwasser.
Ein paar Erbsen beiseite legen und den Rest fein pürieren. Mit Salz und Olivenöl.
Und Rauchgeschmack!
Rauchgeschmack! Der Meister hat Sachen drauf, da kann ich nur mit den Ohren schlackern!
Wie du den Rauchgeschmack (dezent!!!) da rein kriegst musste selbst wissen.
Ich hab´ ein paar Tropfen Liquid Smoke reingeknallt. Kannst aber auch Rauchsalz nehmen. Oder du machst dir Rauchöl (paar Stücke angebranntes Holz in Olivenöl ziehen lassen – feddich). Egal wie. Nur Rauchgeschmack muss da definitiv rein. Frag mich aber nicht, warum.
Die restlichen Erbsen unterrühren.

Jetzt löst du die Buns vorsichtig aus dem Glas. Du hast zu wenig Öl reingegeben und die Dinger kleben wie Sau, gell? Hab´ ich mir genau so gedacht, Trottel!
Probiers nochmal, ist ja noch genug Teig über.
Das Brötchen aufschneiden, mit Olivenöl beträufeln und mit der Creme bestreichen.
Darauf etwas Burrata und Schinken geben.
Guten Schinken! Am besten luftgetrocknet.
Bei mir den Jambon de Mayence vom Walz.
Du kannst aber auch Serrano nehmen. Wie der Meister. Warum weiß ich nicht…
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Die angegebenen Mengen reichen übrigens für ungefähr acht Portionen.

Grillen fällt aus!!!

Endlich Wochenende!
Super Wetter. EM Achtelfinale. Jede Menge Grillrezepte im Kopf.
Kurz nach zwei aussem Büro.
Vielleicht noch einen Abstecher zur Rheinhessen-Vinothek. Aufrüsten.
Drei Minuten bis zur Bushaltestelle.
Es ziehen Scheißdrecks-Gewitterwolken auf. Nicht schon wieder!
Der IC um 14:48 Uhr ist pünktlich gemeldet. Ich schaff den Abstecher bestimmt trotzdem.
Bus ist pünktlich, das Gewitter auch.
Fahre bis zum Schillerplatz und renne zur Vinothek.
Bin klatschnass und die Vinothek macht erst um drei auf. Großes Kino!!!
Pech gehabt, aber der Zug ist mir wichtiger. Ich will heute grillen! Wein hab´ ich noch.
Der IC hat mittlerweile 5 Minuten Verspätung. Auch kein Problem.
Bin rechtzeitig am Bahnhof.
Aus den 5 Minuten werden 25. Alles kein Thema. Nur der ganz normale Bahn-Wahnsinn.
Der Zug kommt rein, ich steige ein. Die üblichen halbbesoffenen Deppen im Waggon.
Egal, ich hab´ Wochenende.
Der Schaffner sagt´s durch. Wegen Unwetter werden wir durch den Rheingau umgeleitet.
Den Anschluss in Koblenz kann ich vergessen, also um 5 statt um 4 zu Hause.
Alles gut, ich bin immer noch tiefenentspannt.
Dumm nur, daß wir nicht losfahren.
Die rechte Rheinseite ist nun auch gesperrt, weil irgendso ein Schrotthaufen von Zug liegengeblieben ist.
Ich steige aus und gehe Wein kaufen.
Zurück auf dem Bahnhof steht der 14:48 immer noch dumm rum.
Alle Anderen Richtung Norden aber auch.
Als einzige Reisemöglichkeit wird ausgerufen: Regionalzug nach Frankfurt Airport, von dort aus nach Köln und wieder zurück nach Koblenz. Geil!
Obwohl! 16:22 kommt doch ein ICE, der über Montabaur brettert. Den unterschlagen die, weil sie wohl Angst vor Überfüllung haben.
Aber nicht mit mir. Den nehm´ ich.
RAPPELVOLL! Du kannst dich kaum bewegen.
In Wiesbaden sagt der Zugbegleiter, daß rechtrheinisch wieder was geht.
Cleveres Kerlchen!
Man könnte den Stadtexpress nehmen. Der hält zwar an jedem Misthaufen, fährt aber sogar bis Neuwied.
Interessante Variante!
Ich Vollidiot falle rein. Voll verarscht! Der Bursche hat sich mal eben des gesamten Pendler-Packs entledigt und seinen schönen ICE leer geräumt!
Sitze im Stadtexpress und die Kiste bewegt sich nicht. Die lassen jetzt erstmal die ganzen Fernzüge durch.
Wir fahren 2 Kilometer und warten 10 Minuten und fahren 3 Kilometer und warten 10 Minuten und fahren……….
Schönes Wochenende!
Bin um 21:00 Uhr daheim.
Grillen kannste vergessen.
Bleibt nur der Salat. Der war schon fertig.
Weiße Bohnen mit Chorizo.
Angemacht mit Bier-Essig und dem aus der Chorizo ausgbratenem Paprika-Öl.
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Um das mal klarzustellen:
Für unterspülte Gleise kann das Unternehmen Zukunft nix.
Aber für Fehl-, Falsch- und Verarsch-Informationen schon!!!

Nachtrag:
Montagmorgen.
Linke Rheinseite immer noch gesperrt.
Fahre mit dem umgeleiteten RE Richtung Frankfurt durch den Rheingau.
Bin nur 30 Minuten später, also pünktlich, in Mainz.
Zufallstreffer! Kein Mensch wusste etwas von dieser Verbindung. Der Zug ist menschenleer…

Geht doch!
Eins Null gegen Nordirland.
Gruppensieg!

In Zeiten, in denen der Albaner und der Isländer auch vorm Einzug ins Achtelfinale stehen,
ist das alles gar nicht so einfach.
Ich das ewige Rumgenöhle nicht mehr hören.
Gut gemacht, Jungs!
Und wenn ihr im Achtelfinale rausfliegt, isses auch nicht zu ändern!

Schön wärs aber schon, das Finale gegen Kroatien.

Heute der deutsche Part meiner Beiträge für´s EM-Event von Peter.

Blogevent EuropaKochen 2016 - Wir kochen uns durch Europa

Deutscher geht´s nicht.
Pannfisch.
Der Klassiker aussem hohen Norden…

4 Personen

Zutaten:

800 g gegarte Pellkartoffeln (festkochend, vom Vortag)
500 g gegarter Fisch (bei mir gedämpft)
150 g Salatgurke
1 Zwiebel
100 g Räucherspeck
1 EL Butter
1 EL Pflanzenöl
2 EL scharfer Senf
100 g süße Sahne
50 g saure Sahne
Salz, Pfeffer
1 Prise gem. Kümmel
1 Bd. Petersilie

Zubereitung:

Kartoffeln pellen und in Scheiben schneiden.
Gegarten Fisch ggf. häuten und in mundgerechte Stücke teilen.
Gurke waschen, der Länge nach halbieren, entkernen und in dünne Scheiben teilen.
Zwiebeln schälen und wie den Speck in kleine Würfel schneiden.
Die Hälfte von Butter und Öl in einer großen Pfanne erhitzen und den Speck darin ausbraten.
Kartoffeln zugeben und braten bis sie knusprig werden.
Kartoffeln an den Pfannenrand schieben, restliches Fett zugeben und Zwiebel, Gurke und Fisch darin 3 Minuten braten.
Senf mit süßer und saurer Sahne verrühren.
Kartoffeln und Fisch in der Pfanne vorsichtig mischen.
Mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen.
Senfsahne angießen und bei kleiner Hitze alles noch 4 Minuten ziehen lassen.
Mit gehackter Petersilie bestreuen und sofort anrichten.

Pannfisch 18.06.2016 18-52-01

Halbzeit-Snack. Schnell!

Ganz schnell noch.
Hab´ wie immer gar keine Zeit.
Hunger und Halbzeit und keine Zeit.
Ganz schlechte Kombi.
Und dann auch noch bevoerstehender Johanni.
RIP, Spargelsaison 2016. Schluß damit.
Bleibt nur noch die ganz schnelle Nummer.
Passt in die Halbzeit.
Das Spielanalysengesülze brauch´ sowieso keiner…

Gebratener Grünspargel mit Oliven
4 Personen
Zutaten:
1 kg grüner Spargel
2 EL Olivenöl
Salz
5 EL Aceto Balsamic
2 EL aromatische schwarze Oliven
20 g gehobelter Parmesan
schwarzer Pfeffer aus dem Mörser

Zubereitung:
Beim Spargel die holzigen Enden abschneiden und im unteren Drittel schälen. Die Köpfe auf einer Länge von 7 cm abschneiden. Die übrige Stange evtl. längs halbieren.
In einer großen Schmorpfanne das Olivenöl erhitzen und den Spargel nebeneinander hineinlegen. Salzen und unter gelegentlichem Wenden braten bis der Spargel gar ist.
Den Spargel herausnehmen und auf eine Servierplatte geben.
Die Pfanne mit dem Balsamico ablöschen und dabei die Bratrückstände lösen. Oliven unterrühren. Oliven-Balsamico-Mischung über den Spargel geben.
Mit Parmesan und Pfeffer anrichten.

Grünspargel_Oliven 11.06.2016 17-50-22

Fisch

Und wieder so ein Kracher aus der Aromen-Welt des André Köthe.
Minze, eingesetzt in einem Fond. Bohnen kombiniert mit Apfel. Eine Erbsencreme mit Kartoffel und brauner Butter.
Alles zusammengebaut mit einem zarten, weißfleischigem Fischfilet. Stimmig, rund und trotzdem abgefahren.
Ich komm auf so was nicht. Da kann ich machen, was ich will…

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Steinbeißer im Minzfond

4 Personen

Zutaten:
4 Stück Steinbeißerfilet a´ 100 g

Bohnen-Apfel-Gemüse
1/2 Granny Smith Apfel
150 g grüne Buschbohnen
etwas Olivenöl
Ingwer
Salz, Pfeffer

Minzfond
2 Zwiebeln
1/2 Sellerieknolle
2 Stangen Lauch, nur das Weiße
250 g getrocknete weiße Bohnen
5 Zweige Thymian
etwas Sonnenblumenöl

Erbsencreme
100 g feine Erbsen, frisch oder TK
30 g gekochte Kartoffeln
1 EL braune Butter
2 EL Sahne

Minzöl
1 Tag vorher zubereiten!
2 Bund Minze, davon 3/4 Bund für den Minzfond
150 ml Sonnenblumenöl

Zubereitung:

Minzöl
1 1/4 Bd Minze klein schneiden. Mit dem Öl erwärmen, aber nicht erhitzen. 1 Tag ziehen lassen, dann durch ein Sieb geben.
Das Öl ist gekühlt 6 Monate haltbar.

Den Fisch im Dampf garen. Ersatzweise in etwas Butter farblos braten.
Den Apfel in kleine Würfel schneiden. Die Bohnen in feine Ringe schneiden, mit etwas Biss kochen und mit den Apfelwürfeln, Olivenöl, etwas frisch geriebenem Ingwer, Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Zwiebeln, den Sellerie und den Lauch putzen, in grobe Stücke schneiden und in etwas Sonnenblumenöl anschwitzen. Die weißen Bohnen und den Thymian zugeben, mit Wasser bedecken und bei schwacher Hitze weich kochen. Alles auf ein Sieb gießen, den Fond auffangen. Die Bohnen können als Gemüse oder Püree für ein anderes Gericht verwendet werden. Den Fond nach Geschmack einkochen und 3/4 Bund Minze zugeben. Neben dem Herd eine Stunde ziehen lassen. Dann die Minze entfernen.
Die Erbsen kochen. Mit der Kartoffel, Sahne und brauner Butter mixen, durch ein Sieb streichen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Minzfond erwärmen und mit etwas Minzöl mixen. Die Erbsencreme erwärmen.
Erbsencreme in die Mitte eines tiefen Tellers geben. Den Fisch daraufsetzen. Bohnengemüse auf den Fisch geben. Mit etwas Minzfond umgießen.

Diesmal hätten die Brüder es fast geschafft.
Um ein Haar wär´s passiert.
Nix wär mir eingefallen, gar nix.
Jeden Monat geben die Jungs vom Getränkemarkt mir ein besonderes Bier mit.
Ich soll mir dazu was einfallen lassen.
Vorletzten (richtig, et hätt lang gedauert) Monat auch.
Belgisches Himbeer-Zeugs.
himbeer
Steht Bier drauf, ist angeblich auch Bier drin.
Der spinnt, der Belgier.
Schmeckt irgendwie wie Himbeer-Brause.
Süß, säuerlich, fruchtig.
Eigentlich gar nicht schlecht, eigentlich aber nicht wie Bier.
Da kannste aber nix ordentliches zu kochen.
Mir fällt da aber rein garnix zu ein.
Höchstens vielleicht Süßkram.

Einen Cheesecake. Mit schön Zitronensösschen drauf.
Der geht tatsächlich.
Und ich muß zum Kuchen noch nicht mal Kaffee trinken, sondern höchstoffiziell ein Bierchen…
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Cheesecake mit Zitronensösschen

4 Personen

Zutaten:
1 Ei
100 Spekulatius
100 g Butterkekse
100 g Butter

100 g Sahne
100 g Eiweiß
75 g Zucker
3 Blatt Gelatine
300 g Frischkäse
Milch

1 Ei
2 Zitronen
150 g Puderzucker
100 g weiche Butter

Zubereitung:
Das Ei schaumig schlagen. Die Spekulatius- und Butterkekse mit einer Teigrolle zerdrücken und so lange mit der Butter und dem Ei verkneten, bis der Teig fest genug zum Ausrollen wird. Den Teig auf Backpapier dünn ausrollen und im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad 15 bis 20 Minuten backen, danach auskühlen lassen. Anschließend mit dem Rand einer 24er Tortenform ausstechen und in die Form geben.

Die Schne schaumig schlagen. Das Eiweiß und den Zucker zu einem steifen Schnee schlagen. Die Gelatine in etwas kaltem Wasser einweichen, ausdrücken, mit etwas warmer Milch erhitzen und unter den Frischkäse mischen. Danach vorsichtig die geschlagene Sahne und den Eischnee unterheben. Die Masse in die Form geben und mindestens eine Stunde kalt stellen.

Das Ei schaumig schlagen. Den Saft der Zitronen auspressen und mit dem Zucker aufkochen und etwas reduzieren. Anschließend vorsichtig die Butter und das geschlagene Ei unterheben.

Den Kuchen auf eine Servierplatte geben. Etwas Zitronensauce darüberträufeln. Restliche Sauce separat zum Kuchen reichen.

In sich ruhend

Ich hab´ sie mir angeguckt.
Die bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall.
Hochschild

Du hörst ja ständig von denen, jedenfalls wenn du dich für gutes Zeugs interessierst.
Also hinfahren, angucken und mal sehen ob´s da Typen gibt.
Hinfahren so wie früher.
Bus
Landpartiemässig.
Radio
Nicht hetzen.
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Alles ruhig.
Schild
Wir haben ihn getroffen. Den Typen.
Rudolf Bühler.

Fotos zur Verfügung gestellt von Michael, extraprimagood

Fotos zur Verfügung gestellt von Michael, extraprimagood


Ein Kerl wie ein Baum. Ein Bauer.
Foto zur Verfügung gestellt von Michael, extraprimagood

Foto zur Verfügung gestellt von Michael von extraprimagood


Anfang sechzig.
Hat mal Agraringenieur gelernt und anschließend Entwicklungshilfe geleistet.
In Sambia und Bangladesch.
Als er zurück kam hat er wohl gemerkt, daß die Bedrohung der Konzerne der Agrarindustrie im Schwäbisch-Hällischen genau so aktuell ist wie irgendwo im Dschungel.
Mit sieben Kollegen hat er 1988 die Erzeugergemeinschaft gegründet.
Quasi als Selbsthilfegruppe.
Zur Rettung der Landwirtschaft.
Einer Landwirtschaft, von der der Bauer leben kann.
Die den Verbraucher mit hochwertigen Produkten versorgt.
Immer Preiswert, niemals billig.
Die so nebenher auch noch das Mohrenköpfle vorm Aussterben rettet.
Schwein
Diese prächtigen Schweine, denen ich auf ihrer Weide guten Tag sagen durfte.
Die Biester machen einen kerngesunden, zufriedenen Eindruck auf mich.
Den gleichen wie die Hohenloher Weiderinder und die Lämmer.
Lamm
Und mittendrin der Rudolf Bühler.
Auf dem Boden der Tatsachen. “Es muss sich rechnen, sonst klappt das alles nicht”. “Wichtig sind drei Dinge: Futter, Haltung und Schlachtung”.
Ich kaufe ihm das alles ab.
Der Mann macht einen äußerst kompetenten und realistischen Eindruck auf mich.
Der hat einiges erlebt bei seinem Kampf gegen Bürokratie, Massentierhaltung und Geiz-ist-geil.
Der lässt sich von nix und niemand aus der Ruhe bringen.
Und hat Zeit für neue Visionen.
SHGewürz1

SHSpeicher
SHGewürzverkauf
Der Gewürzspeicher in seinem Sonnenhof
Sonnenhof
hat mich richtig umgehauen.

Fest steht jedenfalls, die produzieren gutes Zeugs da in Wolpertshausen und Umgebung.
Fest steht ebenfalls, das ich schon wieder wählerischer geworden bin was Fleisch angeht.

Danke nochmal, Martin, für den coolen Trip!

Bushinten

Schweinenacken vom Grill

Nacken_gegrillt 13.05.2016 18-33-53.2016 18-33-53

4 bis 6 Portionen

Zutaten:
45 g Salz
1 Schweinenackenbraten 1,0 – 1,4 kg, pariert, gebunden)
2 EL Olivenöl

1 EL Pfeffer
1 Hand Holzchips (1 Std. gewässert)

Zubereitung:
Das Salz in 2 l Wasser auflösen. Den Braten in die Lake geben, er muss vollständig mit Lake bedeckt sein.
1,5 bis 2 Stunden kalt stellen.
Braten herausnehmen und trocken tupfen.
Mit Öl einreiben und mit Pfeffer bestreuen. Eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
Bodenlüftung des Kugel-Grills halb öffnen. Holzkohlebriketts im Anzündkamin anzünden. Kohlen in einer Hälfte des Grills gleichmässig verteilen. Grillrost auflegen, Deckelöffnung halb öffnen, Deckel schließen und heiß werden lassen.
Deckel öffnen und den Braten direkt über den Kohlen unter mehrfachem Wenden ca. 10 Minuten angrillen.
Dann das Fleisch auf die kühlere Seite des Rosts legen, die Holzchips auf den Kohlen verteilen, Deckel schließen und den Braten 25 Minuten zugedeckt garen.
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Braten drehen und wenden und weitere 15 bis 30 Minuten (je nach Dicke) garen bis eine Kerntemperatur von 60° erreicht ist.
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Den Braten auf einem Schneidbrett locker in Alufolie einschlagen und 15 Minuten ruhen und nachgaren lassen. Das Fleisch erreicht dabei eine Kerntemperatur von 63° bis 65° und wird somit garantiert nicht trocken.
Fäden entfernen und in 1,5 cm dicke Scheiben schneiden und servieren.

Spargelnocken

Schnell noch eins.
Bevor die Saison wieder rum ist.
Es kann gar nicht genug Spargel-Rezepte geben.

Aus der Heimat der Knödel. Aus Südtirol!

Spargelnocken 12.05.2016 18-19-19

Spargelnocken
4-6 Personen

Zutaten:
200 g altbackenes Weißbrot
1/8 l Milch
1 kleine Zwiebel
1 EL Butter
100 g Magerquark
2 Eier
200 g Spargel (gewürfelt und blanchiert)
2 EL Mehl
Salz, Pfeffer, Muskat, gehackte Petersilie
eventuell Semmelbrösel
Spargel, ger. Parmesan und braune Butter zum Anrichten

Zubereitung:
Das Brot würfeln, mit der heißen Milch vorsichtig beträufeln und einweichen. Nicht zu feucht werden lassen. Die Zwiebel fein würfeln und in der Butter weich dünsten. Mit Brot, Quark, Eiern, Spargel mischen, dabei das Mehl und die Petersilie einarbeiten. Kräftig würzen.
Die Masse eine halbe Stunde kalt stellen und quellen lassen. Mit angefeuchteten Händen oder zwei Esslöffeln Nocken formen. In Salzwasser etwa 10 bis 12 Minuten leise köcheln lassen.
Mit gebratenem Spargel, Parmesan und brauner Butter anrichten.

Nose to Tail

Grünzeugmässig.
Geht bei Gemüse auch.
Auch beim Grünzeug kannste alles brauchen.
Schalen, Blüten, Stengel, Blätter – alles verwertbar.
Irgendwie.
Auch die Artischockenblätter.
Da musste erstmal drauf kommen!
Jedesmal hab´ ich über den Abfall bei den Artischocken geflucht.
Jetzt nicht mehr.
Danke für die grandiose Idee!
Nicht von mir.
Vom Andree Köthe.
Vom Essigbrätlein.

Artischocken im Fond auf Bohnencreme

8 Personen als Vorspeise

Zutataen:
Artischockenfond
1 geschälte Zwiebel
1 Stange Lauch, geputzt
1/4 Sellerie, geschält
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
1/2 TL Koriandersamen
1/2 TL weißer Pfeffer
2 Thymianzweige
1 Lorbeerblatt
100 ml weißer Portwein
Artischockenblätter
1 l Geflügelfond
5 Zweige Blattpetersilie
5 Korianderzweige
1/2 TL Koriandersamen
2 Streifen Orangenschale

Artischocken
8 große Artischocken
1 Zitrone
3 Streifen Orangenschale
1 TL Koriandersamen
1 Knoblauchzehe
Zucker, Salz
Olivenöl
1 TL Butter

Weiße Bohnencreme
200 g getrocknete weiße Bohnen
1 Karotte
1/2 Stange Lauch
1/4 Sellerie, geschält
1 Zwiebel, geschält
1 Lorbeerblatt
1/4 Knoblauchknolle
Olivenöl
125 g Creme double

Kaiserschoten
200 g Kaiserschoten
4 Zweige Koriander gezupft

Zubereitung:
Die Gemüse für den Fond klein schneiden, mit etwas Olivenöl anschwitzen. Korianderkörner, Pfefferkörner, Thymian und Lorbeer zugeben. Mit weißem Portwein ablöschen und völlig einkochen lassen. Die Artischockenblätter zugeben, Geflügelfond angießen und 1 Stunde köcheln lassen. Vom Herd ziehen und noch 30 Minuten ziehen lassen, dann alles mixen. Den Fond durch ein Tuch passieren, dabei gut auspressen, nochmals aufkochen und wieder vom Herd nehmen. Blattpetersilie, Korianderzweige und -körner sowie die Orangenschale zum Aromatisieren zugeben. Nach 30 Minuten erneut durch ein Sieb passieren.

Für den Artischockenfond die Artischocken schälen, dabei die inneren jungen Blätter aufheben, das Artischockenheu mit einem kleinen Löffel herauskratzen. Die Artischockenböden in Zitronenwasser aufbewahren. Für die Artischockenböden den Saft einer halben Zitrone, 0,4 l Wasser, Orangenstreifen, Korianderkörner, Knoblauchzehe, Zucker und Salz auf die Hälfte einkochen und durch ein Sieb geben. Die Artischockenböden in dem Würzsud gar kochen. Aus dem Sud nehmen und mit etwas Sud, Olivenöl und Butter glasieren.

Für die Bohnencreme Karotte, Lauch, Sellerie, Zwiebel, Lorbeer und Knoblauch in Olivenöl anschwitzen. Die Bohnen zugeben und alles mit Wasser bedecken. Die Bohnen aufkochen lassen, abschäumen und bei niedriger Temperatur langsam weich kochen. Die Bohnen mit Fond auf ein Sieb geben und das Gemüse entfernen. Die Bohnen mit etwas Fond und der Creme double pürieren und durch ein Sieb streichen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Kaiserschoten blanchieren, abschrecken und in etwas Butter glasieren. Mit Salz, Pfeffer und gehacktem Koriandergrün abschmecken.

Den Artischockenfond erwärmen und mit etwas Olivenöl binden.

In die Mitte eines tiefen Tellers etwas Bohnencreme geben, jeweils einen Atischockenboden daraufsetzen und mit dem Artischockenfond umgießen. Die Kaiserschoten auf den Artischocken anrichten.

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Martin Seefried, Metzger!

In Franken
In der Nähe von Nürnberg. Abenberg heißt der Ort.
Da hat er seinen Laden.
Metzgerei 30.04.2016 07-35-42
Eine Metzgerei wie viele. Auf den ersten Blick. Nur auf den ersten Blick.
Das ist eigentlich keine Metzgerei.
Eher eine Idee. Eine Vision.
Das ist ganz viel Mut, ganz viel Kreativität.
Du brauchst für so was einen mit einem Arsch in der Hose.
Martin 30.04.2016 08-51-07
Kämpfen musser nämlich auch. Trotz seiner Produktqualität.
Kämpfen gegen den Amtsschimmel. Den aus Nürnberg, den aus München, den aus Berlin und den aus Brüssel.
Die Brüder meinen´s nämlich nicht immer gut mit einem kleinen Metzger aus Abenberg.
Da musser schon mal die Einfahrt zum Hof für´n LKW auslegen, der überhaupt nicht in die Gasse passt. Alles erledigt. Die Herren sind zufrieden und geben Ruhe.
Viel mehr kämpfen musser aber gegen die ALDIS, LIDLS und andere.
Gegen den schlechten Geschmack und gegen Geiz ist Geil musser kämpfen.
Gegen die Zeit musser auch kämpfen. Während der Fahrt zu seinen Foodtruck-Events.
Foodtruck 30.04.2016 08-04-28
Die Karren sind nämlich küchenmässig top, motormässig aber nicht auf lange Strecken ausgelegt.

Macht er alles.
Mit Unterstützung.
sie 30.04.2016 09-51-31
Immer wieder neue Ideen, immer wieder Weiterentwicklungen.
Alles mit einem Grundsatz: Nur Tiere, die vernünftig gelebt und mit Respekt und Achtung geschlachtet wurden!
Das zieht er gnadenlos durch.
Nur Zeugs von der Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall. Nix anderes.
Brotzeit 29.04.2016 19-27-23 29.04.2016 19-27-23.2016 19-27-23
Dafür mach ich Werbung!
Und kauf da.
Kannste alles online bestellen.
Die sind echt fix.
Zuverlässigkeit und gnadenlose Qualität.
Und ich hab´ auch noch den Vorteil, die Menschen dahinter kennengelernt zu haben.
Online-Bestellung mit Metzgerei-Besuchs-Feeling, quasi.
Karton
Vielleicht bekommen wir auch das Problem mit dem Verpackungsmüll irgendwie in den Griff.
Gemeinsam sollte da was machbar sein.

Nürnberger Rostbratwurst mit Kraut und Kartoffelspießen
Rostbratwurst_Kraut 10.05.2016 17-58-59
Polpette vom Schweinehack in Sofregit
Polpette_Sofregit 11.05.2016 18-35-54

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